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Babyalltag Path 2 Created with Sketch. Das erste Weihnachtsfest mit Baby
Das erste Weihnachtsfest mit Baby

Das erste Weihnachtsfest mit Baby

5 Dinge, auf die Du bei der Feiertagsplanung achten solltest

Die besinnliche Zeit der Weihnachtsfeiertage bietet Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und es Revue passieren zu lassen. Wenn Du in den letzten zwölf Monaten ein Kind bekommen hast, blickst Du auf ein ganz besonderes Jahr zurück und freust Dich sicherlich schon darauf, das erste Weihnachten gemeinsam mit Deinem Baby zu erleben. Vielleicht machst Du Dir aber auch Gedanken, wie Dein Kind den Feiertagstrubel verkraften wird und wie Du die Weihnachtszeit zu einer besonderen Zeit für die ganze Familie machen kannst, ohne ihm zu viel zuzumuten. In diesem Artikel erfährst Du deshalb, worauf Du beim ersten Weihnachtsfest mit Deinem kleinen Entdecker achten kannst.

1. Babysichere Weihnachtsdeko

Festliche Dekoration bringt nicht nur Dich schon vor den Feiertagen in Weihnachtsstimmung. Auch Dein Baby wird besonders von den vielen Lichtern und der Musik in der Weihnachtszeit fasziniert sein. Zwischen dem sechsten und achten Monat ist seine Sehkraft schon so weit entwickelt, dass es seine Umgebung genauso wahrnimmt wie Du. Gerade kleinteilige Dekoration kann jedoch auch eine Gefahrenquelle für Dein Baby sein. So dekorierst Du babysicher:

  • Stelle Weihnachtsbaum oder Tannenzweige so auf, dass sie nicht umkippen können. Den dazugehörigen Baumschmuck bringst Du am besten außer Reichweite neugieriger kleiner Finger an, sodass Dein Kind nichts herunterreißen und sich verletzen kann. Auf kleinteilige Deko, an der sich Dein Kind verschlucken könnte, solltest Du komplett verzichten.
  • Verwende anstelle von zerbrechlichen Glaskugeln lieber Plastikkugeln oder Baumschmuck aus anderen Materialien, der weniger leicht kaputt geht. Wenn Dein Kind schon etwas größer ist, könnt ihr zum Beispiel bei einem Spaziergang Naturmaterialien wie Tannenzapfen als Baumschmuck sammeln oder ihn aus Plätzchen- oder Salzteig selbst backen.
  • Verzichte auf bestimmte Pflanzen wie Weihnachtssterne und Misteln, die giftig für Babys und Kleinkinder sind.
  • Auch wenn Kerzenlicht wunderschön ist – sobald Dein Baby mobil ist, sind echte Kerzen nicht die richtige Wahl. Verwende stattdessen LED Lichterketten: Diese erhitzen sich nicht und verbrauchen noch dazu 95 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lichterketten. Vermeide jedoch herumliegende, leicht erreichbare Stromkabel, über die Dein Baby stolpern oder mit denen es sich strangulieren könnte. Noch ein Tipp: Mit einer Zeitschaltuhr schalten sich die Lichterketten immer zur selben Zeit automatisch aus. So kannst Du gemeinsam mit Deinem kleinen Entdecker die Lichter bestaunen und vergisst nicht, sie vor dem Schlafengehen abzuschalten.

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2. Familienbesuch in der Weihnachtszeit

Gerade an Weihnachten kommt häufig die ganze Familie zusammen. In diesem Jahr wird sicher Dein Baby im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Doch so viele ungewohnte Menschen und neue Eindrücke können auch Stress bedeuten. Versuche daher, den Familienbesuch auf die engsten Verwandten zu beschränken oder wenn möglich auf mehrere Tage zu verteilen, um Dein Baby nicht zu überfordern. Sprich am besten schon vorher mit den Verwandten darüber, wann und wieviel Besuch ihr plant, um ihre Erwartungen realistisch zu halten. Zusätzlich kann es gerade mit einem Neugeborenen helfen, die Liebsten nach Hause einzuladen, anstatt selbst die gesamte Familie abzuklappern. So ist Dein Baby in seiner gewohnten Umgebung und es fällt leichter, trotz des Trubels an seiner Routine festzuhalten.

Falls ihr Weihnachten außerhalb der eigenen vier Wände feiert, empfiehlt es sich, gut zu planen und möglichst alles dabeizuhaben, was Dein Baby braucht. Sein liebstes Spielzeug oder die vertraute Kuscheldecke geben ihm Geborgenheit bei den aufregenden Feierlichkeiten und helfen dabei, dass auch Du und Deine Partnerin/Dein Partner die Feiertage genießen können. Denke außerdem daran, dass nicht jede Wohnung babysicher eingerichtet ist. Behalte Deinen kleinen Entdecker bei seinen Erkundungstouren also gut im Auge und habe potentielle Gefahrenquellen im Blick.

3. Babygerechte Geschenke

Auch wenn die Bescherung an Weihnachten in den kommenden Jahren sicher für leuchtende Kinderaugen sorgt: In seinem ersten Lebensjahr kann Dein Baby mit den meisten Geschenken noch nicht viel anfangen und sie spielen eine eher untergeordnete Rolle. Wenn Du ihm dennoch etwas Kleines schenken möchtest, machst Du ihm je nach Alter beispielsweise mit einem Greifring, knisterndem Spielzeug oder einem Buch zum Betrachten und Vorlesen eine Freude. Deine Familie möchte Deinem kleinen Entdecker zu seinem ersten Weihnachtsfest sicher auch etwas schenken. Sprich Dich am besten vorher mit ihnen ab, was ihr wirklich gebrauchen könnt, um zu vermeiden, dass Dein Baby mit hübschen, aber viel zu vielen oder sogar doppelten Geschenken überhäuft wird.

Der größte Renner bei Deinem Baby ist sicherlich sowieso das knisternde Geschenkpapier. Leider lässt sich Geschenkpapier aufgrund seiner Beschichtung oft schwer recyceln. Falls Du also bei der Geschenkverpackung auf unnötigen Abfall verzichten willst, bietet ein weiches Tuch, das ihr danach weiterverwenden könnt, eine schöne Alternative. Wetten, dass Dein kleiner Entdecker das Befühlen und Spielen mit dem weichen Material lieben wird?

Vielleicht können sich Deine Verwandten ja auch zusammentun und euch so mit etwas Nützlichem wie einem LILLYDOO Windel-Abo beschenken. Während ein neues Spielzeug für Dein Baby schnell uninteressant wird, habt ihr davon das ganze Jahr etwas! :)

4. Das Weihnachtsmenü

Keine Weihnachtsfeier ist komplett ohne leckeres Essen. Egal ob bei Dir seit Jahren dasselbe klassische Menü auf den Tisch kommt oder Du die Feiertage am liebsten zum Experimentieren nutzt – mit Baby lautet die Devise: Je einfacher desto besser. Damit Du den Abend nicht mit stundenlangem Werkeln in der Küche verbringst, anstatt das erste Weihnachten mit Deinem Baby zu genießen, entscheide Dich also lieber für ein erprobtes Gericht. Eine andere gute Alternative ist, dass jeder Gast etwas mitbringt. So zaubert ihr im Handumdrehen gemeinsam ein tolles Essen auf den Tisch und habt dennoch Zeit für das Wesentliche.

Weihnachtsbraten, Schokonikolaus und Co. sind allerdings noch nichts für Dein Baby, selbst wenn es schon Beikost bekommt. Du solltest also auch an den Feiertagen möglichst bei seinem gewohnten Speiseplan bleiben. Damit es dennoch eine besondere Leckerei naschen darf, haben wir ein einfaches Rezept für gesunde, babygerechte Plätzchen für Dich:

Dinkel-Bananen-Kekse (ab neun Monaten)
  • Eine reife Banane
  • Eine mittelgroße Karotte
  • 200 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 100 Gramm Butter
  1. Zerdrücke die Banane mit einer Gabel und vermische sie mit der weichen Butter. Reibe die Karotte klein und gib sie ebenfalls dazu. Mische das Mehl darunter und verarbeite alle Zutaten mit einem Handmixer zu einem Teig, den Du 30 Minuten zugedeckt in den Kühlschrank stellst.
  2. Heize den Backofen auf 180 Grad vor. Währenddessen kannst Du den Teig mit etwas Mehl bestäubt circa einen Zentimeter dick ausrollen und daraus Plätzchen ausstechen. Wenn Dein Kind schon groß genug ist, wird es Dir sicher gerne dabei helfen.
  3. Backe die Plätzchen anschließend für etwa 15 Minuten und lasse sie abkühlen, bevor Dein Baby daran knabbern darf. In einer geschlossenen Dose sind die Plätzchen mindestens eine Woche haltbar.
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5. Die richtige Vorbereitung

Für Dich mag das Weihnachtsfest etwas ganz Besonderes sein, Dein Baby begreift den Trubel jedoch noch nicht und braucht auch weiterhin seine gewohnten Rituale. Beginne daher schon frühzeitig mit der Planung für die Feiertage, um zu verhindern, dass Du in Stress verfällst, der sich auf Dein Kind überträgt. Doch auch Du selbst solltest Dich nicht mit zu hohen Erwartungen überfordern. Die letzten Jahre waren vielleicht von Adventsfeiern, Einkaufsmarathons und einer perfekt dekorierten Wohnung geprägt – mit Baby ist jedoch vieles anders, als Du es gewohnt bist. Das Wichtigste ist in diesem Jahr, dass ihr euch wohlfühlt und die gemeinsame Zeit in Ruhe genießen könnt.

Nur weil Du es in diesem Jahr möglicherweise ruhiger angehen lässt, heißt das nicht, dass Du nicht gemeinsam mit Deinem Baby die weihnachtliche Vorfreude genießen und euch eigene kleine Rituale schaffen kannst. Mit dem Vorlesen von Weihnachtsbüchern zum Beispiel kannst Du Dich und Dein Kind auf die besinnliche Zeit einstimmen. Auch wenn es noch nicht genau versteht, worum es darin geht, wird es die gemeinsame Zeit und harmonische Atmosphäre zu schätzen wissen. Falls für Dich zu Weihnachten auch der Besuch in der Kirche dazugehört, erkundige Dich am besten in Deiner Gemeinde, ob nachmittags ein Kindergottesdienst angeboten wird. Der ist meist weniger lang als der am Abend und beinhaltet außerdem ein Krippenspiel, das für Deinen Liebling sicher aufregender ist als eine lange Predigt.

In seinem ersten Lebensjahr begreift Dein Baby noch nicht genau, was vor sich geht. Trotzdem wird es spüren, dass diese Zeit für Dich etwas ganz Spezielles ist. Für Dich wird die Weihnachtszeit sicher etwas anders, als Du es gewohnt bist. Aber egal, wie ihr feiert und die gemeinsame Zeit verbringt: Das erste Weihnachtsfest mit Deinem kleinen Entdecker ist etwas ganz Besonderes, dem hoffentlich viele weitere schöne Festtagserinnerungen folgen werden. Wir wünschen euch frohe Feiertage und eine besinnliche Zeit!