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Babyalltag Path 2 Created with Sketch. Kleinkinder und Körperpflege – Das gibt es zu beachten
Kleinkinder und Körperpflege – Das gibt es zu beachten

Kleinkinder und Körperpflege – Das gibt es zu beachten

Was sich beim Baden, Waschen und Co. ändert

Wenn aus Deinem Baby ein Kleinkind wird, verändert sich so einiges. Dazu gehört auch die Körperpflege. Dein kleiner Entdecker will alles anfassen und erkunden, wobei ein bisschen Dreck unvermeidbar ist. Beim Spielen und Toben schwitzt er womöglich mehr und woher kommen überhaupt die ganzen Haare auf seinem Kopf? Mit der Entwicklung vom Baby zum Kleinkind ist es auch an der Zeit, die Körperpflege Deines kleinen Entdeckers anzupassen. In diesem Artikel erfährst Du, was sich bei der Hygiene ändert und wie Du Deinem Kleinkind das tägliche Waschen nahebringst.

Wieviel Hygiene braucht mein Kleinkind?

Duschen oder Baden (ein- bis zweimal wöchentlich)

Als Baby hat Dein Kind das Baden vermutlich sehr genossen: Die meisten Neugeborenen lieben das Gefühl von Wärme und Geborgenheit, das sie an die Zeit in Mamas Bauch erinnert. In unserem Artikel „Baby baden – wann, wie oft, wo und wie?“ findest Du alles Wichtige rund ums nasse Vergnügen für Dein Baby. Vieles bleibt dabei im Kleinkindalter gleich: Die Raumtemperatur sollte mindestens 22 Grad Celsius und die Wassertemperatur angenehme 37 Grad Celsius betragen. Halte außerdem ein vorgewärmtes Handtuch bereit, wenn es wieder aus der Wanne rausgeht.

Einiges ändert sich jedoch auch beim Baden mit Kleinkind. Wenn es schon sicher sitzen kann, lädt nun auch die große Badewanne zum Plantschen ein. Achte darauf, dass das Wasser Deinem Kind dabei nicht höher als bis zum Bauch reicht. Wenn es allein noch nicht ganz so sicher sitzt, kann ein spezieller Wannensitz helfen. Lege außerdem eine rutschfeste Matte in die Badewanne und lasse Dein Kind niemals unbeaufsichtigt. Jetzt, da es vermutlich nicht mehr einfach entspannt stillhält, ist es umso wichtiger, darauf zu achten, dass Deine kleine Wasserratte sich nicht versehentlich beim Plantschen verletzt.

Auch wenn es manchmal praktisch wäre: Duschen mögen die meisten Kleinkinder noch nicht. Alternativ zur Badewanne kannst Du Dein Kleinkind zum Beispiel auch in einer Waschschüssel in der Dusche waschen. Vielleicht möchte Dein Kind aber auch auf einmal nicht mehr baden oder hat sogar Angst vor dem Wasser. Dann solltest Du es nicht zum Baden zwingen, um keinen zusätzlichen Druck aufzubauen. Versuche stattdessen, ihm den Spaß am Wasser zu vermitteln. Lass es zum Beispiel zunächst am Waschbecken planschen oder schlage vor, ein Badetier oder eine Puppe mit in die Wanne zu nehmen, die es genauso waschen kann, wie Du es mit ihm machst. Noch mehr Spaß macht es natürlich, wenn Mama oder Papa gleich mit in die Badewanne kommen. Gemeinsames Baden gibt Deinem Kind nicht nur ein Gefühl von Sicherheit, es vermittelt ihm auch, dass das regelmäßige Bad etwas ganz Selbstverständliches ist. Meist verschwindet die Angst vor dem Baden nach einer Weile von ganz allein. Wer weiß, vielleicht bekommst Du Dein Kleinkind schon bald gar nicht mehr raus aus der Wanne. ;)

Haare waschen (ein- bis zweimal wöchentlich)

Vermutlich hat Dein Kleinkind nun schon wesentlich mehr Haare auf dem Kopf als noch vor wenigen Monaten, und auch diese solltest Du regelmäßig waschen. Wenn Du die Haarwäsche mit einem Bad verbindest, warte damit bis zum Ende, damit der empfindliche Kopf Deines Kindes nicht auskühlt. Trockne ihn anschließend mit einem weichen Frotteetuch ab und kämme die Haare mit einer speziellen Babyhaarbürste. Bei Bedarf (zum Beispiel, wenn es stark schwitzt) kannst Du die Haare Deines Kindes natürlich auch öfter waschen.

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Waschen und Zähneputzen (täglich)

Wasche das Gesicht Deines Kindes morgens und abends und seine Füße einmal täglich mit warmem Wasser und einem Waschlappen, den Du täglich wechselst. Auch die Zähne Deines kleinen Entdeckers sollten morgens und abends geputzt werden. Worauf Du beim Zähneputzen mit Deinem Kleinkind achten solltest, findest Du in unserem Artikel „Tipps für die Zahnpflege mit Babys und Kleinkindern“. Wenn Du das Waschen und Zähneputzen als festen Bestandteil in eure Morgen- beziehungsweise Abendroutine einplanst, wird die Körperpflege sicher schon bald ganz selbstverständlich für Dein Kind sein.

Windelbereich reinigen (täglich)

Den Windelbereich Deines Kindes solltest Du auch weiterhin bei jedem Windelwechsel sanft mit einem Waschlappen, warmem Wasser und optional mit etwas Watte und Mandelöl säubern. Achte auch hier darauf, den Waschlappen jeden Tag zu wechseln und ihn regelmäßig auszukochen. Trockne den Windelbereich nach jedem Reinigen gut ab, damit er nicht wund wird. Unterwegs oder wenn es mal schnell gehen muss, sind unsere Sensitiven Feuchttücher eine praktische Alternative. Wenn Dein Kleinkind schon windelfrei ist, integriere die Pflege des Intimbereichs einfach in die tägliche Waschroutine am Morgen und am Abend.

Händewaschen (täglich)

Mehrmals täglich steht außerdem das gründliche Händewaschen mit Seife auf dem Programm. Je nachdem, wie selbstständig Dein Kind schon ist, kann es seine Hände selbstständig oder mit Deiner Unterstützung waschen.

Ohren säubern (regelmäßig)

Das Saubermachen der Ohren steht regelmäßig, aber nicht jeden Tag an. Verwende dazu auf keinen Fall Wattestäbchen. Damit schiebst Du das Ohrenschmalz nur noch tiefer in das Ohr Deines Kindes und es besteht die Gefahr, den empfindlichen Gehörgang zu verletzen. Wische stattdessen die Ohrmuschel und die Haut hinter den Ohren sanft mit einem nassen Tuch ab, zum Beispiel direkt nach dem Baden.

Welche Pflegeprodukte brauche ich?

Beim Blick ins Regal des Drogeriemarktes wird schnell klar, dass das Angebot an Pflegeprodukten für Kleinkinder schier endlos ist. Dabei gilt, genau wie für Babys: Weniger ist mehr. Die Haut von Babys und Kleinkindern ist noch wesentlich empfindlicher als die von Erwachsenen, da ihre Schutzbarriere sich erst entwickeln muss. Auch die Schweiß- und Talgdrüsen arbeiten noch nicht so wie bei den Großen, sodass Kinderhaut noch nicht ausreichend durch den Hypolipidfilm aus Wasser und Fett geschützt ist. Da sie dadurch empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen ist und schneller austrocknet, benötigt sie besonderen Schutz.

  • Zum täglichen Waschen und zur Haarpflege genügt in der Regel Wasser. Wenn sich Dein Kind auf dem Spielplatz mal wieder in einen richtigen Dreckspatzen verwandelt hat, kannst Du aber auch eine schonende Reinigung für Haut und Haare verwenden.
  • Zum Baden kannst Du einen rückfettenden Badezusatz ins Wasser geben, zum Beispiel das LILLYDOO Bio Mandelöl. Das ist besonders im Winter zu empfehlen, damit die zarte Kleinkindhaut beim Baden nicht austrocknet. Das überschüssige Öl kannst Du nach dem Bad einfach einmassieren, sodass keine zusätzliche Pflege notwendig ist.
  • Zur Gesichtspflege empfiehlt sich eine schonende Creme speziell für Kinderhaut. Die Öl in Wasser Emulsion unserer LILLYDOO Zarten Pflegecreme zieht schnell ein und besteht aus Inhaltsstoffen 100 % natürlichen Ursprungs. Achte darauf, immer nur so viel Creme zu verwenden, wie die Haut aufnehmen kann.

Um die sensible Haut Deines Kleinkindes so natürlich wie möglich zu pflegen, fügen wir keinem unserer Pflegeprodukte Duftstoffe, künstliche Farbstoffe, Mineralöle, Parabene und PEG-Emulgatoren hinzu.

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Wie kann ich meinem Kleinkind Spaß an der täglichen Körperpflege vermitteln?

Bei der Körpflege Deines Kleinkindes geht es nicht nur um Hygiene und darum, dass es in möglichst kurzer Zeit so sauber wie möglich wird. Vielmehr kann es nun Schritt für Schritt Waschen, Zähneputzen und Co. als tägliches Ritual kennenlernen. Je selbstständiger Dein Kind wird, desto mehr kann es dabei schon selbst mithelfen. Wir haben Dir einige Tipps zusammengestellt, wie Du Dein Kleinkind in die tägliche Körperpflege einbinden kannst.

  • Mit gutem Beispiel vorangehen: Je öfter Dein Kind Dich selbst beim Duschen, Baden oder (Hände-)Waschen beobachtet, desto wahrscheinlicher, dass es sich die tägliche Körperpflege als ganz selbstverständlich abschaut.
  • Zum Ritual machen: Binde die Körperpflege in eure tägliche Morgen- und Abendroutine ein, damit sie selbstverständlich für Dein Kind wird.
  • Die richtige Umgebung zum Mithelfen schaffen: Mit einem rutschfesten Hocker vor dem Spiegel sind das Waschbecken, Seife und Zahnbürste für Dein Kind eigenständig erreichbar. Auch ein Waschlappen und ein Handtuch in Kleinkind-Höhe motivieren zum selbstständigen Waschen.
  • Zum Helfen animieren: Bitte Dein Kind, aktiv mitzuhelfen: „Kannst Du bitte Deinen Fuß heben, damit ich ihn waschen kann?“ Je nachdem, wie selbstständig er schon ist, kann Dein kleiner Entdecker das Waschen der Körperstellen, die es schon erreicht, auch selber übernehmen – wenn es noch nicht ganz klappen will, kannst Du immer Deine Hilfe anbieten. Auch beim Wickeln nach dem Waschen oder Baden kann Dein Kind selbst aktiv werden: Die praktischen LILLYDOO Höschenwindeln lassen sich einfach hochziehen und sind perfekt für Kleinkinder geeignet, die schon tatkräftig mithelfen wollen.

Auch wenn Dein Kind natürlich lernen soll, dass Sauberkeit wichtig ist, sollte die Angst vor Schmutz nie seinen Entdeckerdrang einschränken. Wenn Du Dich also fragst, wie so kleine Füße eigentlich so schnell schmutzig werden können oder woher die Reste des Frühstücks hinter dem Ohr Deines Kindes kommen, atme einmal tief durch und lass Fünfe ruhig mal gerade sein. ;) Wir wünschen Dir und Deinem kleinen Entdecker viel Spaß bei eurem täglichen Pflegeritual!