Mutter, Vater und zwei Kleinkinder packen gemeinsam eine LILLYDOO Windelbox aus. Ein Kind sitzt im Karton. Es liegen Windelpackungen auf dem Boden.

Das Leben mit Kindern ist nicht vorhersehbar

Das Windel-Abo von LILLYDOO ist es

Das Leben mit Kind ist vor allem eins: Unplanbar! Das Elternsein steckt voller Überraschungen. Dabei sind bei allen schönen Momenten auch ein paar Missgeschicke unvermeidbar. Isabel und Marie von Little Years haben Dir zwei ihrer liebsten, weil schlimmsten Erlebnisse im Chaos-Leben mit kleinen Kindern, aufgeschrieben. Es wird an manchen Stellen fast dramatisch, so viel können wir aber verraten: Zum Glück ging am Ende aber alles gut. Lest selbst!

Zwei Frauen stehen nebeneinander

Auf ihrer digitalen Plattform Little Years teilen Isabel und Marie alles, was moderne Eltern beschäftigt: Von Produkttipps über Lifestyle bis hin zu privaten Einblicken hinter die Wohnungstüren von Familien. 2013 wurden ihre ersten Kinder geboren – und wie sie sich selbst rückblickend fragen: „Wie haben wir das geschafft? Damals gab es LILLYDOO noch gar nicht.“ Die weiteren Kinder kamen 2016, 2019 und 2020 auf die Welt: „Bei diesen drei Kindern war uns das LILLYDOO Abo immer eine große Hilfe. Kurzer Schockmoment, wenn man die letzte Packung Windeln aufgerissen hat - doch dann klingelte es meist schon kurz danach an der Tür. Und für Nachschub war gesorgt.“

Isabel

„Meine Kinder sind drei Jahre auseinander. Ich dachte, das sei ein entspannter Abstand, aber „entspannt“ fand ich es die ersten Jahre mit zwei Kindern dann doch eher selten. Natürlich waren sie trotzdem schön, ich konnte auch viele Momente genießen, aber insbesondere der Schlafmangel steckte mir noch lange in den Knochen!

In der zweiten Elternzeit, die Kinder waren drei Jahre und zehn Monate alt, fuhren wir auf eine lange Elternzeit-Reise nach Südafrika. Es war wunderbar! Aber auch dort schliefen beide Kinder nicht gerade grandios, insofern waren wir auch während dieser Zeit meistens MÜDE. Und natürlich ist der Alltag mit zwei kleinen Kindern auch im Urlaub kräftezehrend: Wickeln, Einschlafbegleitung, Essen machen, Bespaßen, Trösten, Vorlesen, Begleiten - das muss man ja alles auch in einer vermeintlichen Auszeit machen.

Eine Situation während dieses Trips ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Wir hatten mit Freunden zusammen ein Haus in einer wunderschönen, weitläufigen Anlage gemietet. Die Tochter unserer Freunde war auch drei Jahre alt - perfekt für unseren Sohn, die beiden stromerten viel zusammen herum.

Eines Nachmittags waren alle ausgeflogen, am Pool, einkaufen. Ich war kurz alleine mit den drei Kindern und weiß noch, wie ich dachte: „Ach, das ist ja echt entspannter als gedacht.“ Meine Tochter machte im Schlafzimmer Mittagsschlaf, die beiden Dreijährigen spielten friedlich.

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Irgendwann wachte das Baby auf, ich ging zu ihm, nahm es hoch, wir knuddelten und ich stellte fest, dass es eine neue Windel brauchte. Ich wickelte sie - alles gut. Irgendwann hatte ich dann diesen Moment, in dem ich dachte: „Es ist verdammt ruhig da drüben bei den Kindern...“ Dann hörte ich sie kichern. Und mein Sohn sagte „Oh je. Ich glaube, da bekommen wir geschimpft.“ Gefolgt von einem weiteren Kichern der beiden.

Ich lief mit Baby auf dem Arm durchs Haus, um die beiden zu suchen und fand sie im Bad. OH. MEIN. GOTT. Sie saßen vor der Toilette, hatten beide roten Nagellack in der Hand. Und pinselten die Toilette an! In einem Airbnb!!!! Ich schrie: „Spinnt ihr!!?? Was macht ihr da???“ Und erntete entsetze Blicke. Sie hatten irgendwie gewusst, dass das nicht okay war, aber fanden die neu verzierte Toilette wohl auch irgendwie gut. Bei näherem Hinsehen stellte ich fest, dass auch die Badewanne verschönert wurde. Ich erinnere mich nur noch, wie ich schimpfte und schimpfte, den Nagellack sicherte, vor mich hin schimpfte, auch richtig laut wurde. „Nagellack darf NUR auf Nägel! Das bekommt man nicht mehr weg!!“ Beide Kinder begannen natürlich zu weinen, vom Schimpf- wechselte ich also in den Tröst-Modus. Dann setzte ich alle drei Kinder vor den Fernseher, rief erstmal meinen Mann an, um ihm zu erzählen, was passiert war. („sie haben WAS gemacht?!“) Und öffnete anschließend eine Flasche mit Nagellack-Entferner.

Alles habe ich nicht wegbekommen, in den feinen Rissen in Toilette und Badewanne sind vermutlich noch heute rosa Reste dieses Nachmittags. Wir schrieben dem Airbnb-Besitzer eine abgeschwächte Form der Geschichte („Es muss etwas ausgelaufen sein, wir kommen für den Schaden auf“). Einige Tage später zogen wir um und ich habe den restlichen Urlaub immer wieder gedacht: „Bestimmt kommt da noch mal irgendwann eine fette Rechnung auf uns zu…“) Jedoch - es ist nichts passiert. Wir haben nie wieder etwas gehört. Puh!"

Marie

„Ich habe drei Kinder. Wow, dass ich das mal schreiben würde, hätte ich nicht gedacht. Meine Tochter ist nun ein Jahr und wird gerade in der Kita eingewöhnt. Der Wahnsinn der letzten zwei Jahre klingt entsprechend momentan gefühlt ein bisschen aus. Und ja, es war wirklich Wahnsinn. Zwei unter zwei - das ist die Königsdisziplin der Elternschaft. Wenn man das geschafft hat, kann einen im Leben glaube ich nicht mehr viel erschüttern, da bin ich sicher.

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Zwei kleine Kinder im Wickelalter - wir hatten alle Hände voll zu tun (hier ein Shout-Out an alle ErzieherInnen, ihr seid SuperheldInnen, wirklich). Aber nun nochmal zum Wahnsinn der ersten Tage: Die dritte Schwangerschaft mit einem quirligen Kleinkind war hart. Erholungspausen Fehlanzeige. Was danach kam, war aber härter: Mein Sohn war mit eins im Kamikaze-Modus. Er war groß für sein Alter, schnell und stark. Er kam überall hoch, kannte keine Angst und kletterte förmlich die Wände hoch. Ich konnte nie verstehen, warum Eltern einen Laufstall anschaffen, nach meinem zweiten Sohn wusste ich es. Aber auch aus dem teuren, großen Laufstall (wir nannten ihn liebevoll das Babygefängnis) brach er bald gekonnt aus. Meine Tochter war da gerade eineinhalb Monate alt, ich war allein zu Hause mit den beiden Kleinen. Wir wollten uns gerade zum Mittagsschlaf hinlegen (noch so eine Riesenherausforderung mit zwei kleinen Kindern!), als es schrill durch die Wohnung piepte. Was war das? So ein Geräusch hatte ich noch nie gehört! Ich sprang auf und rannte verwirrt durch unsere Wohnung. Wo kam das schrille Piepen her?! Plötzlich stand ich in der Küche - die lichterloh brannte. Die Feuerquelle befand sich auf dem Herd! Mein Zweijähriger hatte wohl unbemerkt die Herdplatten eingeschaltet. Komplett im Schock erinnerte ich mich nicht mehr daran, wo unser Feuerlöscher stand (merke: Feuerlöscher immer in Sichtweite der Küche aufbewahren, aber kindersicher!). Ich wog ab: Schnappe ich mir die Kinder, renne aus der Wohnung und rufe ich die Feuerwehr (GUTE Entscheidung!) Oder versuche ich, das Feuer selbst zu löschen (nicht so gute Entscheidung). Ich entschied mich, das Feuer mit Wasser zu löschen (SCHLECHTE Entscheidung). Was auf dem Herd lichterloh und kaum mehr erkennbar brannte, war nämlich unser Wasserkocher! Wichtig ist, dass man Elektrogeräte NIE mit Wasser löscht, sonst läuft man Gefahr einen Stromschlag zu bekommen und naja, das was dann passieren könnte, will ich hier nun nicht weiter ausschmücken.

Ich hatte Glück im Unglück, ich konnte das Feuer schnell löschen, riss die Fenster auf, schnappte mir beide Kinder und lief im Bademantel auf unseren Balkon. Die zwei hatten von der Aktion kaum etwas mitbekommen, nur wirkte Mama jetzt wahrscheinlich ein wenig verwirrt… Der Wahnsinn wurde in der nächsten Zeit auch erstmal nicht besser, aber wenigstens versuchte unser Kleiner nun nicht mehr, die Wohnung in Brand zu setzen, denn die ist seit dem Vorfall so sicher wie eine Gummizelle - und ich habe circa 100 graue Haare mehr auf dem Kopf."

Elternsein bedeutet also stets: Vorbereitet sein auf das Unmögliche. Es wird bestimmt eine Vielzahl von Momenten mit Deinem kleinen Entdecker geben, die Du niemals vergessen wirst. Und auch wenn kleine - oder größere ;) - Missgeschicke passieren, hilft es, den Schock nachher mit einer Portion Humor zu verdauen.

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