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Babyalltag Path 2 Created with Sketch. 5 Spiele für Regentage mit Kindern ab 18 Monaten
5 Spiele für Regentage mit Kindern ab 18 Monaten

5 Spiele für Regentage mit Kindern ab 18 Monaten

So machst Du aus einem verregneten Tag zu Hause das Beste

Ein langer Waldspaziergang und anschließend ein Abstecher zum Spielplatz – eigentlich standen Deine Pläne für das Wochenende mit Deinem kleinen Entdecker schon fest. Wenn Dir da nicht das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen würde: Es regnet in Strömen und ein Ende ist nicht in Sicht. Damit Horrorvorstellungen von einem unausgelasteten Kind und genervten Eltern keine Realität werden, haben wir Dir 5 Spiele für Regentage zusammengestellt, die sich bereits für Kleinkinder ab 18 Monaten eignen. Und das Beste: Alles, was Du dafür brauchst, hast Du bestimmt schon zu Hause!

1. Geräuschspielzeug herstellen und ausprobieren

Bei einer hellhörigen Wohnung und empfindlichen Nachbarn mag das vielleicht nicht die richtige Beschäftigung sein ;), aber davon abgesehen sind (selbstgebastelte) Instrumente eine tolle Beschäftigung bei schlechtem Wetter. Die unterschiedlichen Geräusche werden Deinem Baby nicht nur jede Menge Spaß bereiten, sondern bringen es in Kontakt mit Rhythmen und Tönen. Auf diese Weise wird es spielerisch an Musik herangeführt und in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Du kannst zum Beispiel gemeinsam mit Deinem kleinen Entdecker Sprechverse rhythmisch untermalen. Das trainiert sein Sprachgefühl und unterstützt seine sprachliche Entwicklung. Kindern fällt es am Anfang sehr schwer, ein Instrument in den Händen zu halten und es nicht oder nur kontrolliert einzusetzen. Den Wechsel zwischen Spielen und Stillhalten kannst Du also ebenfalls wunderbar üben.

Diese „Geräuschemacher“ kannst Du ganz leicht aus Haushaltsgegenständen basteln:

  • Eine Tröte aus einer Toilettenpapierrolle und einem Stück Pergamentpapier, das Du mit einem Gummi über ein Ende der Rolle spannst
  • Ein Schlagzeug aus verschiedenen umgedrehten Schüsseln und einem Kochlöffel
  • Klanghölzer aus zwei Holzkochlöffeln
  • Ein Regenmacher aus einer Küchenpapierrolle, in die Du rundherum von außen Nägel steckst. Diese sollten so kurz sein, dass sie nicht auf der anderen Seite wieder herausragen. Damit Dein Kind die Nägel nicht herausziehen und sich daran verletzen kann, umwickelst Du die Röhre am besten mit Klebeband und lässt es beim Spielen damit nicht unbeaufsichtigt. Verschließe ein Ende der Rolle, indem Du etwas Papier darüber stülpst und dieses mit Klebeband fixierst. Fülle die Röhre anschließend mit Reis, Linsen oder Ähnlichem und verschließe das zweite Ende auf gleiche Weise. Wenn ihr die Füllung dann langsam durch die Röhre rieseln lasst, hört es sich fast so an, als ob es auch in eurer Wohnung regnet.
  • Rasseln aus fest verschließbaren Behältern, in die Du Reis, Linsen oder Vergleichbares füllst (Tipp: Probiere mit Deinem Kind aus, wie sich unterschiedliche Füllungen anhören)
  • Kastagnetten aus einem Pappstreifen und zwei Kronkorken: Knicke die Pappe in der Mitte und klebe die Kronkorken jeweils innen fest, sodass sie aufeinanderschlagen können

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2. Mit dem LILLYDOO Karton kreativ werden

Wenn Du Deine LILLYDOO Monatsbox zerlegst, wird die weiße Innenseite mit den Pusteblumen zum Riesenmalbuch. Noch ein paar Wachsmalstifte und schon kann sich Dein Liebling künstlerisch austoben. Vielleicht fallen Dir ja auch noch weitere Ideen ein, wie Du unseren Karton verwerten kannst. Inspiration findest Du in unserem Magazinartikel „Kreative Upcycling-Ideen für Deine LILLYDOO-Monatsbox“. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbstgebastelten Tipi, in dem ihr auch bei schlechtem Wetter im Wohnzimmer die aufregendsten Abenteuer erleben könnt?

3. Knete selbstmachen und kneten

Schon kleine Kinder können sich stundenlang mit Knete beschäftigen: Formen, ausrollen, ausstechen oder mit einer Knoblauchpresse „Spaghetti“ herstellen… Gekaufte Spielknete enthält allerdings häufig unnötige und unter Umständen sogar schädliche Inhaltsstoffe. Dabei kannst Du die bunte Masse auch ganz einfach aus haushaltsüblichen Zutaten selbstmachen.

Du brauchst dafür:
  • 500 Gramm Mehl
  • 175 Gramm Salz
  • 3 Esslöffel Zitronensäure in Pulverform
  • 7 Esslöffel Speiseöl (zum Beispiel Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • 500 Milliliter kochendes Wasser
  • Flüssige Lebensmittelfarbe
So gehst Du vor:

Vermenge die trockenen Zutaten miteinander und gib das Speiseöl hinzu. Anschließend das kochende Wasser nach und nach dazu gießen und unterkneten (am besten mit einem Rührgerät, damit Du Dir nicht die Finger verbrennst), bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Diese anschließend in so viele Teile teilen, wie Du Lebensmittelfarben hast. Füge die jeweilige Farbe hinzu und knete die Teigstücke, um die Farbe gut zu verteilen. Fertig ist Deine gesundheitlich unbedenkliche Kinderknete (essen sollte sie Dein Kind aufgrund des hohen Salzgehalts aber trotzdem nicht)!

Damit Dein Kind möglichst lange Freude daran hat, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleibt die Knete mehrere Monate geschmeidig und das Öl wird nicht so schnell ranzig.

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4. Barfußparcours in der Wohnung aufbauen

Baue aus Gegenständen mit verschiedenen Strukturen euren eigenen Barfußerlebnispfad. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Von der flauschigen Badematte, über eine Schüssel mit Murmeln bis hin zu einem Wasserbecken: Dein kleiner Entdecker wird viel Freude daran haben, die verschiedenen Untergründe mit seinen Füßen zu erkunden. Nebenbei kräftigt das Barfußgehen seine Fußmuskulatur und schult seine Sensorik. Spazierengehen kann man eben nicht nur im Wald. ;)

5. Schatzsuche in der Wohnung veranstalten

Wer sagt, dass Schätze immer auf einsamen Pirateninseln versteckt sind? Führe eure eigene kleine Schatzsuche in eurem Zuhause durch! Vielleicht müsst ihr auf dem Weg ja einen reißenden Fluss aus Wassereimern überqueren oder euch vor einem gefährlichen Stubentiger in Sicherheit bringen…

Für welche Art von Trophäe sich Dein Kind am ehesten begeistern kann, weißt Du selbst sicher am besten. Eine Süßigkeit, ein Büchlein oder ein kleines Spielzeug eignen sich zum Beispiel gut. Bei sehr jungen Schatzsuchern ist der Schatz am besten nicht zu tief im Wohnzimmerdschungel verborgen, sie brauchen bei der Suche zudem Deine Unterstützung.

Wir hoffen, wir konnten Dir mit diesen Spielideen ein paar Anregungen für den nächsten Schlechtwettertag geben. Mach es Dir mit Deinem Kind gemütlich und werdet gemeinsam mit den Gegenständen kreativ, die ihr bereits zu Hause habt. Und bestimmt lässt sich schon bald die Sonne wieder blicken! :)