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Der erste Sommer mit Deinem Baby ist etwas ganz Besonderes: Gemeinsam unter einem Baum auf der Decke liegen, die warmen Temperaturen genießen und kleine Füße, die zum ersten Mal die Wiese im Garten unter sich spüren. Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen gibt es allerdings auch ein paar Dinge zu beachten. Wir verraten Dir, was besonders wichtig ist, damit sich Dein kleiner Entdecker in der heißen Jahreszeit wohlfühlt.

1. Genug trinken

Genau wie Du hat auch Dein Baby mehr Durst, wenn es warm ist. Das wird es Dir in der Regel zeigen, indem es häufiger nach Deiner Brust beziehungsweise nach der Flasche verlangt. Lass es daher immer trinken, wenn es möchte. Wenn Du stillst, wird Dein kleiner Entdecker nicht nur häufiger, sondern auch kürzer trinken. Das liegt daran, dass Muttermilch am Anfang einer Stillmahlzeit durstlöschender ist und erst später nahrhafter wird. Wusstest Du, dass Muttermilch zu 88 Prozent aus Wasser besteht? Wenn Du Dein Baby ausschließlich stillst oder ihm das Fläschchen gibst, musst Du ihm daher keine zusätzliche Flüssigkeit in Form von Wasser geben – seine Milchmahlzeiten stillen den Durst Deines Babys ausreichend. Dennoch solltest Du gerade bei großer Hitze darauf achten, dass Dein Baby ausreichend trinkt, denn Kinder dehydrieren schneller als Erwachsene. Beobachte dazu seine Fontanelle oder taste sie vorsichtig ab. Wenn sich dort eine Delle zeigt, fehlt Deinem Baby Flüssigkeit und Du solltest ihm die Brust oder das Fläschchen geben.

Wenn Dein Kind schon Beikost und nicht mehr hauptsächlich Milchnahrung zu sich nimmt, kannst Du ihm zu jeder Mahlzeit und besonders im Sommer auch zwischendurch Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorle anbieten. Nimmt Dein Kind immer mehr feste Nahrung zu sich, entwickelt sich sein Durstempfinden im Laufe der Zeit von ganz allein und es lernt, regelmäßig und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Für Abwechslung in der heißen Jahreszeit sorgen gefrorene Melone oder das erste selbstgemachte Wassereis aus Saftschorle. Daran kann Dein kleiner Entdecker nach Herzenslust lutschen und sich erfrischen.

2. Sommerkleidung

Einer der Vorteile am Sommer ist, dass Du Dein Baby nicht jedes Mal in dicke Schichten einpacken musst, bevor ihr das Haus verlasst. Dennoch bietet die Kleidung gerade neugeborenen Babys den notwendigen Schutz, da sie ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren können. Damit Du die Kleidung Deines Babys schnell und unkompliziert an Temperaturschwankungen anpassen kannst, empfiehlt sich deshalb auch im Sommer der Zwiebellook. Bei warmen Temperaturen besteht dieser aus einem ärmellosen Body, einem leichten T-Shirt und einer Baumwollhose oder einem dünnen Strampler und, unter Umständen, einer Baumwolljacke. Die erste Wahl bei Sommerkleidung sind leichte, luftige und atmungsaktive Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen. Weitere Tipps gibt LILLYDOO Hebamme Sissi auch im Video „Babybekleidung für den Sommer“.

Im Freien sollte Dein Kind immer einen Sonnenhut mit Nackenschutz tragen, der seinen Kopf vor Sonne und Überhitzung schützt. Abgesehen davon kannst Du Deinen kleinen Entdecker auf einer Decke ruhig auch mal ganz nackt und windelfrei krabbeln lassen – das macht Spaß und tut seiner Haut gut. Auch auf der Wiese oder im Sand lässt es sich ganz wunderbar barfuß krabbeln und laufen. Dabei ist allerdings etwas Vorsicht geboten, im Zweifel bieten Socken oder Krabbelschuhe Schutz vor Insekten und spitzen Steinchen.

Das i-Tüpfelchen beim Sommeroutfit Deines kleinen Entdeckers ist die Windel im saisonalen Design. Passend dazu findest Du jetzt bei LILLYDOO die neue limitierte „Out and About Collection“. Je nach Vorliebe hast Du die Wahl zwischen zwei liebevoll gestalteten sommerlichen Designs – oder dürfen es gleich beide sein?

Windeln mit sommerlichem Design

Wenn es für Dich und Dein Kind im Sommer heißt: Nicht wie los aufs Rad und ab ins Grüne, darf „Cruising Into Summer“ nicht auf eurem Wickeltisch fehlen.

Für kleine Spielplatzeroberer, die sich auf der Schaukel dem blauen Himmel entgegenschwingen, ist „Chasing Rainbows“ das passend Design.

Dir gefallen die limitierten Designs? Dann füge sie mit wenigen Klicks Deinem LILLYDOO Abo hinzu oder bestelle sie im Einzelkauf – und schon erhält Dein Wickeltisch ein Sommer-Upgrade. ;)

3. Der richtige Schlafplatz

Auch die Schlafumgebung Deines Kindes kannst Du im Sommer an die steigenden Temperaturen anpassen. Ein spezieller Sommerschlafsack und ein kurzer Baumwollbody sorgen dafür, dass Deinem Baby nicht zu warm wird. Zugluft in Form von Ventilatoren, Klimaanlage oder Durchzug gilt es zu vermeiden. Lüfte das Schlafzimmer stattdessen lieber am Morgen, wenn es noch kühl ist, und dunkle es anschließend ab, um Sonne und Hitze fernzuhalten.

4. Für Abkühlung sorgen

Da Babys ihre Körpertemperatur wie gesagt noch nicht selbst regulieren können und bei Wärme schneller überhitzen, solltest Du im Sommer besonders auf die Körpertemperatur Deines Kindes achten. Ob Deinem Baby zu kalt oder zu heiß ist, fühlst Du am besten in seinem Nacken: Dort sollte sich die Haut warm, aber nicht verschwitzt anfühlen. Wenn sich Dein Baby sehr warm oder schwitzig anfühlt, kannst Du seine Haut mit einem feuchten Waschlappen abwischen, um seine Körpertemperatur zu senken. Zu viel Sonne und Hitze können im schlimmsten Fall zu Sonnenstich oder Hitzschlag führen.

5. UV Schutz

Zarte Kinderhaut ist noch empfindlicher als die von Erwachsenen, verbrennt schneller und benötigt daher speziellen Schutz vor der Sonne. Im ersten Lebensjahr sollte Dein Baby nie mit der prallen Sonne in Berührung kommen. Verzichte bis zu diesem Alter außerdem auf Sonnencreme für Deinen kleinen Entdecker, um seine Haut nicht unnötig zu belasten, und schütze ihn stattdessen mit dünner Kleidung vor den Sonnenstrahlen. Ab einem Jahr oder wenn es sich in Ausnahmefällen nicht vermeiden lässt, kannst Du eine spezielle Kindersonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 und mineralischem Filter verwenden. Anders als herkömmliche Sonnencremes mit chemischem Filter, bei denen UV-Strahlen in die oberste Hautschicht eindringen, bildet ein mineralischer Filter eine Schutzschicht auf der Haut, die die UV-Strahlen reflektiert. Zusätzlich sollte Dein kleiner Entdecker im Freien spezielle UV-Schutzkleidung und eine Kopf- und Nackenbedeckung tragen. Auch wenn sich das mit einem aktiven Baby nicht immer bewerkstelligen lässt, solltet ihr euch möglichst im Schatten aufhalten – besonders in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr, wenn die Sonne am intensivsten ist. Achte darauf, dass sich Spielmöglichkeiten wie Sandkasten oder Planschbecken möglichst im Schatten befinden oder schütze sie mit einem Sonnensegel vor der prallen Sonne.

6. Unterwegs im Sommer

Auch unterwegs gibt es in der heißen Jahreszeit ein paar Dinge zu beachten. Auf ein wärmendes Fell im Kinderwagen kannst Du im Sommer verzichten. Stattdessen solltest Du den Wagen jetzt mit einem Sonnenschutz ausstatten. Ein spezieller Sonnenschirm oder ein Sonnensegel schützen nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor UV-Strahlung und sind außerdem so konzipiert, dass die Luft im Wagen weiter zirkulieren kann.

Bei heißen Temperaturen solltest Du mit Deinem Baby nur diejenigen Strecken mit dem Auto zurücklegen, die unbedingt notwendig sind. Lasse es bei Ausflügen oder Erledigungen außerdem niemals allein im Auto, auch nicht für wenige Minuten. Grund dafür ist, dass sich der Innenraum von Autos in der Sonne sehr schnell erhitzt. Bei direkter Sonneneinstrahlung klettert die Temperatur pro Minute um ein Grad – ist es draußen ohnehin sehr warm, herrschen im Auto schnell Temperaturen von über 45 Grad Celsius, die für Kinder kritisch werden.

Wie Du siehst, reagieren Babys deutlich empfindlicher auf die warmen Temperaturen als Erwachsene. Wenn Du allerdings weißt, worauf Du achten musst, steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege und ihr könnt den Sommer gemeinsam genießen. Wir wünschen euch viel Spaß dabei!

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