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Babyalltag Path 2 Created with Sketch. Zahnen – Wenn die ersten Beißerchen kommen
Zahnen – Wenn die ersten Beißerchen kommen

Zahnen – Wenn die ersten Beißerchen kommen

Woran Du merkst, dass Dein Baby zahnt und wie Du ihm das Zahnen erleichterst

Die Milchzähne sind bereits vor der Geburt im Kieferknochen angelegt. Wenn sie sich dann ihren Weg nach oben bahnen, kann das für Dein Baby ganz schön unangenehm sein. In diesem Artikel verraten wir Dir, woran Du merkst, dass sich das erste Zähnchen ankündigt und geben Tipps, wie Du Dein Baby beim Zahnen unterstützen kannst.

Wann und in welcher Reihenfolge kommen die Milchzähne?

Bei den meisten Kindern beginnen die Zähne ungefähr ab dem 6. Monat durchzubrechen. Los geht es für gewöhnlich mit den Frontschneidezähnen im Unterkiefer, als letztes kommen die Backenzähne zum Vorschein. Zum 3. Geburtstag ist das Milchgebiss dann normalerweise vollständig. Sollte Dein Baby früher oder später mit dem Zahnen dran sein, brauchst Du Dir aber keine Sorgen machen. Wann genau sich das erste Zähnchen zeigt, ist von Kind zu Kind ganz unterschiedlich.


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Woran merke ich, dass mein Baby zahnt?

Auch wenn sich jedes Baby beim Zahnen anders verhält, gibt es einige typische Symptome, die viele Kinder in dieser Phase zeigen:

  • Weinerlichkeit – Leider kann das Zahnen für Deinen kleinen Entdecker eine schmerzhafte Angelegenheit sein, schließlich müssen die Beißerchen erst einmal ihren Weg durch das Zahnfleisch finden. Kein Wunder also, dass Dein Baby in dieser Zeit oftmals quengelig ist und besonders viele Kuscheleinheiten von Mama und Papa einfordert.
  • Es kaut auf allem herum – Beißt Dein Kleines gerade auf allem herum, was ihm in die Finger kommt, vielleicht sogar auf der eigenen Hand? Dann bahnt sich möglicherweise das erste Zähnchen an. Das Kauen wirkt für Dein Baby wie eine Kiefermassage und verschafft ihm so Linderung bei schmerzendem Zahnfleisch. Gleichzeitig hilft es den Zähnen beim Durchbrechen.
  • Starker Speichelfluss – Verstärktes Sabbern ist eine häufige Begleiterscheinung vom Zahnen, die in manchen Fällen auch zu wunder Haut um den Mund herum führen kann.
  • Gerötete Wangen – Damit der neue Zahn leichter durch das Zahnfleisch brechen kann, sorgt der Körper in diesem Bereich für eine verbesserte Durchblutung. Gut durchblutete Bäckchen können somit ein Zeichen sein, dass sich bei Deinem Baby ein neuer Zahn ankündigt.
  • Geschwollenes und rotes Zahnfleisch – Ähnlich wie gerötete Wangen ist auch rotes Zahnfleisch ein Zeichen stärkerer Durchblutung, durch die der Körper Dein Baby auf das Zahnen vorbereitet. Zusätzlich kann das Zahnfleisch geschwollen sein und Deinem kleinen Entdecker mit Spannungsgefühlen zu schaffen machen.
  • Leicht erhöhte Körpertemperatur – Auch wenn Fieber häufig als Symptom bei zahnenden Babys genannt wird, gehört eine erhöhte Temperatur nicht zwangsläufig zum Zahnen dazu. Kinderärzte gehen vielmehr davon aus, dass Kinder in dieser Zeit anfälliger für Infekte sind, da ihr Immunsystem durch das Zahnen geschwächt ist. Stellst Du bei Deinem Baby also erhöhte Temperatur fest, hat es wahrscheinlich einen kleinen Infekt. Auch wenn dieser nicht direkt durch das Zahnen hervorgerufen wird, könnte er mit dem Durchbrechen des ersten Zähnchens einhergehen. Solltest Du Dir unsicher sein, hilft Dir Deine Kinderärztin oder Dein Kinderarzt gerne weiter.
  • Weicher Stuhl – Ist der Stuhl Deines Babys sehr weich oder hat es sogar Durchfall, kann auch das Folge eines Infekts sein, den es sich im Zuge des Zahnens einfangen hat. Damit auch bei weichem Stuhl nichts daneben geht, sind LILLYDOO Windeln besonders saugstark und sorgen so dafür, dass Du in der Zahnungsphase eine Sorge weniger hast. Da sie noch dazu extra weich und hautfreundlich sind, reizen die Windeln den Po Deines kleinen Entdeckers nicht noch zusätzlich. Bei anhaltendem Durchfall wende Dich aber bitte immer an Deine Kinderärztin oder Deinen Kinderarzt.
  • Mangelnder Appetit – Ist Dein Baby weniger hungrig als sonst, so kann auch das ein Zeichen eines sich anbahnenden Zahns sein. Schließlich kann einem bei schmerzendem Kiefer schon mal der Appetit vergehen! ;)

Wie kann ich meinem Baby Erleichterung verschaffen?

Schmerzen und Unwohlsein beim Zahnen müssen zum Glück nicht einfach hingenommen werden. Die folgenden Tipps können Dir dabei helfen, Zahnungsbeschwerden bei Deinem Baby zu lindern:

  • Kauen und Kühlen – Mit Beißringen aus Holz oder schadstofffreiem Kunststoff kann Dein Baby seinen Kaudrang befriedigen. Sie massieren das Zahnfleisch und unterstützen den Zahndurchbruch. Dabei haben Beißringe aus Kunststoff den Vorteil, dass Du sie vorher in den Kühlschrank (nicht ins Eisfach!) legen kannst. Auf diese Weise wird der Kiefer Deines Babys zusätzlich gekühlt, sodass eventuelle Schwellungen zurückgehen. Alternativen sind ein gekühlter Metalllöffel oder ein feuchter Waschlappen. Letzteren solltest Du aus hygienischen Gründen mehrmals täglich austauschen.
    Das Beißen auf harten Lebensmitteln, wie Brotrinde, Apfel- oder Möhrenschnitzen oder einem Stück gekühlter Gurke, hat den gleichen Effekt für Dein zahnendes Baby. Wegen der Verschluckungsgefahr solltest Du Deinen kleinen Entdecker auf Lebensmitteln jedoch nur unter Aufsicht herumkauen lassen.
  • Zahnfleischmassage – Zusätzlich zur ‚Eigenmassage‘ Deines Babys durch Kauen und Beißen, kannst Du auch selbst eine sanfte Zahnfleischmassage durchführen, um das Spannungsgefühl im Kiefer zu vermindern und den Zähnchen beim Durchbrechen zu helfen. Du brauchst dazu lediglich Deine sauberen Finger. Für einen zusätzlichen Massageeffekt kannst Du alternativ auch einen genoppten Silikonfingerling aus der Apotheke verwenden. Er eignet sich später auch gut für die erste Zahnpflege Deines Babys.
  • Fußreflexzonenmassage – An den Zehenkuppen Deines Babys befinden sich die Reflexzonen seiner Zahnleisten. Indem Du die Fußzehen sanft massierst, kannst Du Zahnungsschmerzen lindern und Deinem Liebling etwas Gutes tun. Gerne kannst Du dafür auch einen Tropfen Lavendelöl hinzunehmen. Hast Du das Gefühl, dass die Massage Deinem Baby guttut, integriere sie doch zum Beispiel in euer abendliches Wickelritual.
  • Lätzchen – Ist durch den vermehrten Speichelfluss das Oberteil Deines Babys ständig durchnässt, kann es sich leicht erkälten. Damit Du Dein Kind trotzdem nicht ständig umziehen musst, helfen Lätzchen, die sich schnell auswechseln lassen.
  • Schmerzstillendes Gel – Wenn gar nichts anderes hilft, kannst Du Deinem Baby auch mit einem schmerzstillenden und entzündungshemmenden Zahnungsgel etwas Erleichterung verschaffen. Dieses wird mit sauberen Fingern einfach auf die Kauleiste aufgetragen. Lass Dich hierzu am besten von Deiner Kinderärztin/Deinem Kinderarzt oder in der Apotheke beraten.
  • Homöopathie – Viele Eltern schwören auf die kleinen weißen Kügelchen. Um Babys beim Zahnen Erleichterung zu verschaffen, werden insbesondere Calcium carbonicum, Chamomilla oder Belladonna eingesetzt. Möchtest Du homöopathische Mittel ausprobieren, um Dein Baby beim Zähnekriegen zu unterstützen, kannst Du Dich bei einer Homöopathin/einem Homöopathen oder Deiner Kinderärztin/Deinem Kinderarzt informieren.

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Was für die gesamte Entwicklung gilt, gilt auch beim Zahnen: Jedes Baby ist unterschiedlich. Bei manchen zeigt sich schon mit 10-12 Wochen der erste Zahn, bei anderen erst mit einem knappen Jahr. Manche haben fast keine Symptome, andere wiederum leiden sehr unter den durchbrechenden Beißerchen. Zusätzlich zu allen Tipps, die Du in diesem Artikel findest, bleiben vor allem Zärtlichkeit und liebevolle Ablenkung das beste Mittel, um Dein Baby die Schmerzen vergessen zu lassen und euch beide gut durch die Zahnungsphase zu bringen.

Wir hoffen, wir können Dir mit unseren Tipps weiterhelfen, sodass Dein Baby beim Grinsen schon bald unbeschwert Zähne zeigen kann!