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Babyalltag | Geburt & Wochenbett Path 2 Created with Sketch. 7 Tipps für gesunden Babyschlaf
7 Tipps für gesunden Babyschlaf

7 Tipps für gesunden Babyschlaf

So kommt dein Baby gut durch die Nacht

Wie wichtig guter Schlaf für Gesundheit und Wohlbefinden ist, wissen wir von uns selbst. Umso mehr gilt das für Dein Baby, auf das jeden Tag eine Vielzahl an neuen Eindrücken einwirkt. Im Tiefschlaf speichert es Informationen, es werden motorische Fähigkeiten gestärkt und Bewegungsabläufe gefestigt. Darüber hinaus regeneriert sich sein Immunsystem und der Körper produziert wichtige Wachstumshormone. Damit Dein Baby also zu einem gesunden und starken kleinen Entdecker heranwachsen kann, ist guter Schlaf essenziell. In diesem Artikel geben wir Dir 7 Tipps, mit denen Dein Baby sicher durch die Nacht kommt, um am nächsten Morgen wieder erholt die Welt zu erkunden.

  1. Ein Schlafritual einführen

    Neugeborene unterscheiden bei ihren Schlafzeiten noch nicht zwischen Tag und Nacht. Allerdings stellen sich die meisten Babys bereits ab dem 4. Monat auf einen wiederkehrenden Tagesrhythmus ein. Mit einem Einschlafritual gibst Du Deinem Baby Struktur und hilfst ihm, sich an den Tag-Nacht-Wechsel und regelmäßige Schlafzeiten zu gewöhnen. Je nach Alter Deines Kindes kann das Ritual zum Beispiel das Vorsingen eines Schlaflieds, das Vorlesen einer Geschichte, Kuscheln oder das Aufziehen einer Spieluhr beinhalten. Wichtig ist vor allem, dass es Deinem Baby eine ruhige, entspannte und liebevolle Atmosphäre vermittelt.

  2. Schlafsack statt Decke verwenden

    Auch wenn Du es Deinem Baby in seinem Bett gerne so kuschelig und behaglich wie möglich machen möchtest, solltest Du auf flauschige Decken und Kissen verzichten. Diese kann sich Dein Kind versehentlich über den Kopf ziehen oder es kann darin versinken, sodass es nicht mehr richtig atmen kann. Warm und sicher schläft Dein Baby dagegen in einem Schlafsack, der darüber hinaus den Vorteil hat, nicht weggestrampelt werden zu können. Es werden sowohl kuschelig gefütterte Schlafsäcke für den Winter als auch leichtere Varianten für den Sommer angeboten. Du kannst aber auch auf ein Ganzjahresmodell zurückgreifen, das sich – kombiniert mit der richtigen Kleidung – im Prinzip zu jeder Jahreszeit eignet. Gerade Neugeborene fühlen sich im Schlafsack oft besonders geborgen, da die begrenzte Beinfreiheit sie an die Enge im Mutterleib erinnert. Als Faustregel für die optimale Schlafsackgröße gilt: Die Länge von den Füßen Deines Babys bis zu seinen Schultern plus 10 cm. Dabei sollte die Öffnung nicht größer als der Kopfumfang Deines Kindes sein.


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  4. Dein Baby nicht zu warm anziehen

    Natürlich möchten Eltern nicht, dass ihr Baby nachts friert. Aus diesem Grund tendieren viele Mamas und Papas dazu, ihr Kind viel zu warm anzuziehen. Das Problem dabei: Der körpereigene Kühlmechanismus, das Schwitzen, ist bei den Kleinen noch nicht vollständig entwickelt. Dadurch können sie die zu hohe Temperatur nicht selbstständig ausgleichen, sodass die Gefahr einer Überhitzung besteht. Dazu kommt, dass Babys oft einfach weiterschlafen, wenn ihnen zu warm ist. Ist Deinem Baby hingegen kalt, wird es Dir das durch Schreien vermutlich lautstark mitteilen. ;)
    In der Regel reichen in der kälteren Jahreszeit – zusätzlich zum Schlafsack – eine Windel, Unterwäsche und ein langärmliger Schlafanzug als Schlafkleidung aus. Im Sommer genügt neben dem Schlafsack meist ein kurzärmliger Body. Da überschüssige Wärme über den Kopf abgegeben wird, solltest Du darauf verzichten, Deinem Baby im Bett ein Mützchen aufzuziehen.

  5. Für die richtige Raumtemperatur sorgen

    Neben der Kleidung trägt auch die richtige Raumtemperatur zum nächtlichen Wohlbefinden Deines Babys bei. Die optimale Zimmertemperatur für Dein Baby liegt in der Nacht bei 16°C bis 18°C. Wenn Dein Kind kalte Hände oder Füße haben sollte, heißt das nicht automatisch, dass ihm kalt ist. Um zu überprüfen, ob Dein Baby friert, kannst Du stattdessen im Nacken beziehungsweise zwischen den Schulterblättern fühlen: Ist die Haut dort warm und trocken, kannst Du davon ausgehen, dass sich Dein Baby mit der Temperatur wohlfühlt.

  6. Dein Baby in Rückenlage hinlegen

    Im ersten Lebensjahr solltest Du Dein Baby zum Schlafen immer auf den Rücken legen. In dieser Position kann es nicht nur am besten atmen, die Erstickungsgefahr ist in Rückenlage zudem nachweislich am geringsten. Tagsüber, wenn es wach ist, kann Dein Kind aber ruhig ab und zu auf dem Bauch liegen. Auf diese Weise werden Bauch-, Nacken- und Rückenmuskulatur gestärkt und Dein Baby so bereits auf das Sitzen vorbereitet.

  7. Eine sichere Schlafumgebung schaffen

    In seinem ersten Lebensjahr ist Dein Baby am besten in einem eigenen Babybettchen im Elternschlafzimmer aufgehoben. Wissenschaftler vermuten, dass die Schlafgeräusche der Eltern die Atmung der Säuglinge anregen. Auch wenn Du Deinem Baby gerne so nahe wie möglich sein möchtest, solltest Du es nicht in Deinem eigenen Bett schlafen lassen. Durch die Decken besteht dort das Risiko von Überwärmung oder Überdecken des Kindes. Zudem kann Dein Baby in die meist weichere Matratze einsinken, sodass es nicht mehr genug Luft bekommt. Dagegen ist es in seinem eigenen Bett mit einer festen Matratze, einem Schlafsack und dem Verzicht auf Kissen und große Kuscheltiere sicher aufgehoben. In den ersten Wochen und Monaten fühlen sich Babys in einer Wiege oder einem Stubenwagen besonders geborgen, da der Schlafplatz nicht zu groß ist. Möglich ist auch ein Baby-Beistellbett, das direkt neben das elterliche Bett gestellt wird. Falls Du von Anfang an ein Gitterbett verwenden möchtest, kannst Du es optisch begrenzen, damit sich Dein Kleines nicht verloren vorkommt.


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  9. Eine ruhige Schlafatmosphäre fördern

    Nächtliches Wickeln kann sowohl Dich als auch Dein Baby um den Schlaf bringen. Daher verzichte beim Wickeln in der Nacht auf grelles Licht und sorge zum Beispiel mit einer Lichterkette oder einer dimmbaren Lampe für eine behagliche Atmosphäre, sodass Dein Baby rasch wieder einschlafen kann. Grundsätzlich gilt: Nach dem Stuhlgang und wenn die Kleidung Deines Babys durchnässt ist, muss auch in der Nacht gewickelt werden. Ist jedoch nur Urin in der Windel, brauchst Du nur dann wickeln, wenn Dein Baby unter einem wunden Po leidet. Am besten ziehst Du Deinem kleinen Entdecker direkt vor dem Schlafengehen noch einmal eine frische Windel an. Mit der richtigen Windelwahl kannst Du auch Auslaufen vorbeugen: Unsere hautfreundlichen LILLYDOO Windeln sind besonders saugstark und passen sich jeder nächtlichen Bewegung Deines Babys an.

Die ein oder andere unruhige Nacht lässt sich mit einem Baby oder Kleinkind natürlich nicht vermeiden. Wir hoffen aber, dass Dir unsere Tipps dabei helfen, dass solche Nächte die Ausnahme bleiben und wünschen Dir und Deinem Baby gesunden und erholsamen Schlaf!