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Schwangerschaft Path 2 Created with Sketch. 10 Fragen, die Du Dir bei der Namenssuche stellen solltest
10 Fragen, die Du Dir bei der Namenssuche stellen solltest

10 Fragen, die Du Dir bei der Namenssuche stellen solltest

Hilfestellung für die Suche nach dem richtigen Babynamen

Die meisten Eltern beschäftigt eine Frage während der Schwangerschaft besonders: Wie soll unser Baby heißen? Keine leichte Entscheidung! Egal ob Du einen Mädchennamen oder Jungennamen suchst – wir haben Dir 10 Fragen zusammengestellt, die Dir bei der Entscheidung für einen Babynamen helfen können.

Falls Du und Deine Partnerin/Dein Partner jeweils ganz eigene Vorstellungen von eurem Wunschnamen habt, hilft Dir die LILLYDOO – Babynamen App dabei, Vornamen zu finden, die euch beiden gefallen. Unter mehr als 12.000 möglichen Vornamen und mit unseren 10 Fragen im Hinterkopf findet ihr sicher schon bald euren Lieblingsnamen!

  1. Wie viele Vornamen soll mein Kind bekommen?

    Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – würde ein solch langer Name, wie Pippi Langstrumpf ihn trägt, in Deutschland überhaupt genehmigt? Tatsächlich ja! Denn laut deutschem Namensrecht sind bis zu fünf Vornamen erlaubt (warum Pippis Name trotzdem abgelehnt werden würde, erfährst Du in Frage 9). Manche Eltern wählen mehrere Namen, um sich nicht zwischen zwei Favoriten entscheiden zu müssen. Andere möchten gerne, dass ihr Kind den Namen der Großmutter oder des Großvaters als Zweitnamen trägt. Unabhängig von Deinen Beweggründen – falls der Zweitname Deines Babys bereits feststeht, hast Du die Möglichkeit, ihn bei LILLYDOO – Babynamen einzutragen und so einen Erstnamen zu finden, der optimal dazu passt.
  2. Soll mein Kind einen beliebten oder außergewöhnlichen Namen tragen?

    Wird die kleine Sophie auf dem Spielplatz von ihren Eltern gerufen, dreht sich vermutlich nicht nur ein Kind um. Möchtest Du solche Situationen durch einen außergewöhnlichen Vornamen vermeiden, kann es wiederum sein, dass Deine Tochter ihren Namen ein Leben lang buchstabieren muss. Sowohl häufige als auch ungewöhnliche Vornamen haben ihre Vor- und Nachteile, die Du für Dich abwägen musst. Im LILLYDOO Namensfinder findest Du Inspiration für beide Kategorien. Alle Fans von einzigartigen Vornamen können in den Filtereinstellungen die Option „Außergewöhnliche Namen“ auswählen und sich so durch Namen swipen, die wahrscheinlich kein zweites Kind in der Klasse tragen wird.
  3. Welche Vornamen passen zum Nachnamen?

    Generell gilt: Hast Du einen langen Nachnamen, eignen sich kürzere Vornamen in der Regel besser. So vermeidest Du, dass der Name Deines Kindes später jedes Formular sprengt. ;) Bei einem kurzen Nachnamen darf es auch ein etwas längerer Vorname sein. Am besten sprichst Du beide Namen zusammen einmal laut aus und schreibst sie auch auf. So stellst Du nicht nur den Klang des gesamten Namens fest (zu viele gleiche Vokale hören sich in der Regel unschön an), sondern vermeidest auch ungünstige Kombinationen wie den oft belachten Axel Schweiß oder Rainer Zufall. Statt mit einem Zweitnamen kannst Du Dir die Namensvorschläge in LILLYDOO – Babynamen daher auch gemeinsam mit Deinem Nachnamen anzeigen lassen.
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  5. Wie kompliziert sind Aussprache und Schreibweise des Namens?

    Wie schon unter Punkt 2 angesprochen: Bedenke bei ungewöhnlichen Vornamen, dass Dein Kind seinen Namen wahrscheinlich häufig buchstabieren und dessen Aussprache erklären werden muss. Gleiches gilt für ungewöhnliche Schreibweisen geläufiger Namen, wie Yann oder Iulia. Das muss nichts Negatives sein, Du solltest es aber bei Deiner Wahl im Hinterkopf behalten. Du findest Aylin wunderschön, aber Eileen magst Du gar nicht? Im LILLYDOO Namensfinder findest Du Vornamen in verschiedenen Schreibweisen.
  6. Welche Bedeutung hat mein Wunschvorname?

    Wenn Du Deinem Kind schon mit seinem Namen gute Wünsche auf den Weg geben möchtest, kannst Du es zum Beispiel Felix oder Felicitas nennen. Diese Namen stammen aus dem Lateinischen und bedeuten „vom Glück begünstigt“ oder „der/die Glückliche“. Fast jedem Namen lässt sich eine bestimmte Bedeutung zuordnen. Wenn Du Dich dafür interessierst, kannst Du Dir in LILLYDOO – Babynamen zu jedem Vornamen detaillierte Informationen anzeigen lassen. Vielleicht erleichtert Dir ja die Bedeutung die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Namen?
  7. Welche Assoziationen ruft der Name hervor?

    Bestimmt kennst Du aus eigener Erfahrung, dass Du mit manchen Vornamen bestimmte Stereotype assoziierst. So sind Paul, Charlotte und Maximilian dem Klischee nach Namen bildungsnaher Familien. In negativer Hinsicht traf es in den letzten Jahren Namen wie Kevin, Mandy und Jacqueline. Es entstand sogar ein eigener Begriff: Kevinismus beziehungsweise Chantalismus beschreibt das Phänomen, dass solche Namen eher mit Eltern bildungsferner Schichten in Verbindung gebracht werden. Das muss Dich natürlich nicht davon abhalten, Dein Kind so zu nennen. Du solltest aber bedenken, dass es unter Umständen mit solchen Klischees konfrontiert sein wird.
  8. Welche Spitznamen kann man aus dem Vornamen machen?

    Fast jeder Benjamin wird früher oder später zum Benny und kaum eine Franziska wird von ihren Freunden nicht Franzi genannt. Solltest Du solche Kurzformen nicht mögen, überlege einmal, welche geläufigen Spitznamen der Vorname Deiner Wahl so mit sich bringt. Denn auch, wenn Dir persönlich nur die Vollform gefällt: Verhindern, dass Freunde und Bekannte Dein Kind so nennen, kannst Du leider nicht. Tipp: Bei kurzen Vornamen wie Paul und Anna ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sich eine Ableitung als Spitzname etabliert.
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  10. Passt der Vorname zu den Namen der Geschwister?

    Manche Eltern wählen für ihre Kinder bewusst Vornamen, die mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen (Sarah und Sebastian). Oder zeigen mit Ida, Kalle und Michel ihre Vorliebe für Astrid Lindgren Geschichten. Ob einem eine solche Abstimmung der Geschwisternamen zusagt, ist natürlich Geschmackssache. Trotzdem lohnt es sich, die beiden Vornamen einmal gemeinsam zu betrachten. Wer möchte als Elternteil schon ständig zwischen Maren und Karen durcheinanderkommen?
  11. Entspricht der Name den rechtlichen Vorschriften?

    In Deutschland gelten laut § 12 des Bundesgesetzbuchs gewisse Einschränkungen für die Wahl des Vornamens:

    • Der Name muss eindeutig als Vorname erkennbar sein und eine gewisse Tradition als Vorname besitzen. Du dürftest Dein Kind also nicht Telefon oder Sonnenblume nennen. Auch Fantasienamen wie Pfefferminza (traurige Nachricht für alle Pippi Langstrumpf Fans) sind nicht erlaubt. Dass ein Name irgendwie auf der Welt als Vorname genehmigt wurde, genügt noch nicht.
    • Das Kind darf durch den Vornamen nicht beleidigt oder der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Dein Kind Störenfried zu nennen geht also nicht. ;)
    • Die Anzahl an möglichen Vornamen ist auf fünf beschränkt.
    • Offizielle Kurzformen (Magda statt Magdalena) sind erlaubt, Kose- und Spitznamen aber nicht (Lenchen).
    • Der Vorname darf das religiöse Empfinden anderer Menschen nicht stören. Satan oder Gott kommen also nicht in Frage. Auch biblische Namen mit negativer Konnotation (Judas und Kain) sind nicht erlaubt.
    • Adelstitel, Marken- und Ortsnamen sind als Vornamen grundsätzlich nicht möglich. Es gibt jedoch Grenzfälle: Fanta und Brooklyn wurden beispielsweise schon genehmigt.
    Bei Zweifelsfällen obliegt die Entscheidung dem zuständigen Standesamt.
  12. Wie wird der Vorname in anderen Ländern ausgesprochen und was bedeutet er dort?

    Wenn Deine Familie nicht im Ausland lebt, mag dieser Aspekt in den ersten Jahren weniger relevant sein. Aber spätestens, wenn Schüleraustausch oder Auslandssemester auf dem Programm stehen, kann so mancher Vorname Schwierigkeiten bereiten oder Anlass zur Verwunderung bieten. So bedeutet der weibliche Vorname Mona im Spanischen „Äffin“ und Anne werden im Türkischen alle Mamas von ihren Kindern gerufen. Solltest Du also einen kleinen Kosmopoliten erwarten, informiere Dich ruhig einmal über die Bedeutungen in anderen Sprachen und wähle einen Vornamen, der sich international leicht aussprechen lässt.

Egal für welchen Namen Du Dich entscheidest, das Wichtigste ist, dass Du und Deine Partnerin/Dein Partner damit glücklich sind. Lass Dich also nicht von zu vielen Meinungen und Ratschlägen verunsichern – es wird immer einen Einwand zu eurem Wunschnamen geben. ;) Noch mehr Inspiration zur Namensfindung findest Du auch in unserem Magazinartikel „Finde den richtigen Namen für Dein Baby“. Und nun wünschen wir Dir ganz viel Spaß bei der Suche!