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Schwangerschaft Path 2 Created with Sketch. Finde den richtigen Namen für Dein Baby
Finde den richtigen Namen für Dein Baby

Finde den richtigen Namen für Dein Baby

Tipps und Trends rund um die Namenssuche

Die Suche nach einem passenden Babynamen ist nicht immer einfach. Wir geben Dir Tipps zur Namensfindung, stellen einige besonders beliebte und seltene Mädchen- und Jungennamen vor und berichten von den neuesten Namenstrends.

Der eigene Name ist ein lebenslanger Begleiter. Eine der liebsten Beschäftigungen für viele werdende Eltern ist daher die Namenssuche für ihr Baby. Bei manchen steht er schnell fest, andere entscheiden sich erst, wenn das kleine Wunder bereits auf der Welt ist. Bis zu sieben Tage haben frischgebackene Eltern nämlich Zeit, den finalen Namen offiziell beim Standesamt zu melden – vorausgesetzt er wurde noch nicht in der Geburtsanzeige im Krankenhaus angegeben. Bis zur endgültigen Entscheidung ist es bei vielen aber ein langer Weg. Dabei berücksichtigen Eltern oft ganz unterschiedliche Aspekte: Passt der Vor- zum Nachnamen? Soll er lieber lang oder kurz sein? Hat der Name eine besondere Bedeutung? Oder soll der kleine Entdecker zum Beispiel nach seinem Urgroßvater benannt werden? All dies sind Fragen, die bei der Namensfindung eine Rolle spielen und von jedem Elternpaar individuell beantwortet werden.

Hier ein paar Tipps, um Dich bei der Namensfindung zu unterstützen:

  • Schreibe Dir schöne Namen, die Dir im Alltag begegnen, direkt auf. Eine Namensliste ist vielleicht keine Innovation, aber wird mit gutem Grund von vielen werdenden Eltern erstellt.
  • Spreche Namen auf Deiner Liste laut aus – auch in Verbindung mit dem Nachnamen Deines Babys. Wie klingt es für Dich?
  • Streiche Namen, von denen Du nicht 100%ig überzeugt bist sofort von der Liste. Schließlich wirst Du diesen Namen für den Rest Deines Lebens gebrauchen und sollst ihn Dir nicht schönreden.
  • Achte darauf, dass der Name nicht nur zu einem Kleinkind passt. Dein Kind muss diesen Namen schließlich auch im Erwachsenenalter weitertragen.
  • Denke auch daran, welche Spitznamen ein Name zur Folge haben könnte und ob es vielleicht Probleme bei Aussprache und Schreibweise geben kann.
  • Sei vorsichtig mit Humor bei der Namenswahl: Dein Kind teilt Deinen Sinn für Humor womöglich nicht ;-)
  • Höre auf Dein Bauchgefühl. Hat ein Name Dich sofort hellhörig werden lassen – und ist auch Dein Partner glücklich damit – dann verlasse Dich auf Deine Intuition.
  • Wenn Du erst einmal einen schönen Namen gefunden hast, höre auf zu suchen. Wirklich!

Den Babynamen verraten – oder lieber für sich behalten?

Du hast einen schönen Namen für Dein Baby gefunden? Toll! Nun musst Du Dich entscheiden: Willst Du ihn schon vor der Geburt verraten oder doch lieber für Dich behalten? Denn: „Schön“ liegt im Auge des Betrachters und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Wer seine Namensüberlegungen mit Freunden und Verwandten teilt, läuft Gefahr, mit ganz gegenteiligen Meinung konfrontiert zu werden. „Was? Cornelia/Samuel/… findet ihr etwa schön?!“ Manchmal haben Oma, Freundin oder Papa einfach einen ganz anderen Geschmack oder kennen jemanden, mit genau diesem Namen, den sie furchtbar unsympathisch finden. Da ist es manchmal besser, den Namen für das Ungeborene für sich zu behalten.


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Wenn Du und Dein Partner bereits einen Namen fest ins Herz geschlossen habt und ihn trotzdem mit anderen teilen möchtet, heißt es im Falle von wenig Begeisterung: Stark sein und zur eigenen Meinung stehen! Schließlich ist es Dein Kind und nicht das von Großtante Hiltrud. Und mit der Zeit wird auch sie sich bestimmt an jeden noch so außergewöhnlichen Namen gewöhnen beziehungsweise tolle neue Erinnerungen mit einem ehemals ungeliebten Namen verknüpfen. Denn eins steht fest: Deine Freunde und Familie werden Dein Baby lieben – ganz egal wie Du es nennst.

Beliebte Namen – von früher bis heute

Namen, die es einmal unter die Top Ten der beliebtesten Vornamen* geschafft haben, sind häufig über mehrere Jahre auf solchen Listen vertreten. Sie sind nicht selten regelrechte Evergreens und stehen für eine ganze Generation. In den 20er Jahren waren das in Deutschland Namen wie Ilse und Ursula beziehungsweise Hans und Günther/Günter. Vierzig Jahre später sind es Sabine und Claudia beziehungsweise Thomas und Michael, die die Hitlisten über viele Jahre anführen. Das hat sich bis heute nicht geändert: Seit 2011 ist Ben stets die Nummer eins gewesen. Meistens war Mia seitdem der meistgewählte Mädchenname – außer im Jahr 2014: Da wurde Mia von Emma überholt.


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Aber keine Angst: Auch, wenn Du Dich für einen beliebten Namen entscheidest, kannst Du davon ausgehen, dass nicht jedes zweite Kind den gleichen Vornamen trägt. Statistiker haben herausgefunden, dass extreme Häufungen eher selten sind. Lediglich auf Reaktionen wie „Oh, das ist aber ein außergewöhnlich hübscher Name!“ wirst Du bei so einer Wahl wahrscheinlich verzichten müssen. ;-)

Trends bei der Namensgebung

Insgesamt lässt sich in den letzten Jahren eine Tendenz zu kurzen Namen feststellen: 2016 waren zum Beispiel bei den Mädchen Anna, Mila und Lea sehr beliebt. Auch bei den Jungennamen wie Paul, Finn und Luis ist dieser Trend zu erkennen.
Ein weiterer Trend sind Namen aus TV-Serien! Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Serien beliebt sind wie lang nicht mehr. Gerade in den USA sind die Namen Castiel und Arya/Aria auf der Überholspur. Für alle, die mit den beiden Namen nichts anfangen können: Castiel ist ein männlicher Engel aus der erfolgreichen Mystery-Serie „Supernatural“. Und Arya heißt zum einen die Tochter einer der Hauptcharaktere aus „Game of Thrones“ und zum anderen eine der Hauptrollen aus der US-amerikanischen Mysteryserie „Pretty Little Liars“.

Gerade im deutschen Raum sind diese Namen doch eher ungewöhnlich. Tatsächlich ist aber auch hierzulande der Hang zu außergewöhnlichen Namen inzwischen ein Trend. Immer wieder kamen auch uns von LILLYDOO ganz besondere Namen zu Ohren, die wir vorher noch nie gehört haben. Hier eine kleine Auswahl: Kiana, Thorin, Ivy Tallulah und Dero. Aber auch Livia, Kenji, Yayera, Balam und Junis gehören hierzulande wohl eher zu den selteneren Jungen- und Mädchennamen!

Den einen „richtigen“ Namen gibt es nicht

Wir sind uns daher sicher, dass Du den Namen Deines Babys mit viel Liebe und Bedacht auswählen wirst. Dir macht die Suche großen Spaß? Umso besser! Solltest Du hingegen daran verzweifeln, den richtigen Namen zu finden, können wir Dich hoffentlich beruhigen: Den einen „richtigen“ Namen für Dein Baby gibt es nicht! Dein Kind wird seinen Namen mit Leben erfüllen und nicht andersherum. Egal, ob Du Dein Baby nun Ben, Barbie, Bernd oder Balam nennst – es wird mit Sicherheit ein kleiner Superheld werden! :-)

* In Deutschland gibt es keine amtliche Vornamenstatistik. Deshalb ermittelt Knud Bielefeld, der Autor von www.beliebte-vornamen.de, regelmäßig die häufigsten Vornamen, indem er Geburtsmeldungen aus hunderten Standesämtern, Geburtskliniken und Geburtshäusern aus ganz Deutschland auswertet und hochrechnet.