LILLYDOO Schwangerschaftskalender SSW 37 Dein Baby ist so groß wie ein Mangold.

37. Schwangerschaftswoche

Alles, was Du über die 37. SSW wissen musst

Mit der 37. Schwangerschaftswoche beginnt der 10. und letzte Monat Deiner Schwangerschaft. Und ein wichtiger Meilenstein ist Ende dieser Woche erreicht: Dein Baby gilt als reif und wäre, käme es nun auf die Welt, kein Frühgeborenes mehr. Was sich außerdem in dieser Woche tut und woran Du denken solltest, erfährst Du hier.

Wie groß ist Dein Baby in der 37. Schwangerschaftswoche?

Mit 32 Zentimetern ist Dein Baby in dieser Woche etwa so groß wie ein Mangold.

37. Schwangerschaftswoche: Das verändert sich bei Dir

Keine Frage: Die letzten Wochen der Schwangerschaft sind beschwerlich und für viele Dinge brauchst Du länger, als Du es gewohnt bist. Gleichzeitig steigt die Vorfreude auf Dein Baby und Du wirst vielleicht langsam etwas ungeduldig. Auch wenn es schwerfällt, versuche ruhig zu bleiben und Dich vor der Geburt möglichst auszuruhen – Dein Baby kommt dann, wenn es soweit ist. Wusstest Du übrigens, dass nur 5 % aller Kinder tatsächlich an ihrem errechneten Geburtstermin das Licht der Welt erblicken?

Neben der Unruhe sind es vermutlich vor allem körperliche Beschwerden, die Dich diese Woche umtreiben. Deine Gebärmutter drückt auf die Organe, was zu Übelkeit, Unterleibsschmerzen oder Durchfall führen kann. Hormone lockern auch im letzten Monat der Schwangerschaft weiter die Bänder und Dein Babybauch zieht nach vorne, was automatisch zum schwangerschaftstypischen „Pinguin-Gang“ führt. Unter Umständen wird Dein Bauch jetzt immer mal wieder hart, Du spürst ein Ziehen im Rücken oder in der Leistengegend. Das sind die Senkwehen, die Deinem Baby helfen, tiefer in Dein Becken zu rutschen. Aber nicht jede Schwangere spürt die Senkwehen, mach Dir also keine Sorgen, falls Du (noch) nichts davon merkst.

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Anzeichen für die Geburt

Spätestens jetzt stellst Du Dir vermutlich die Frage: Woran merke ich, dass die Geburt beginnt? Es gibt einige Anzeichen Deines Körpers, die darauf hinweisen, dass es bald losgeht. Dazu gehört etwa der Abgang des Schleimpfropfes, der sich löst, sobald sich der Muttermund langsam öffnet. Du erkennst ihn womöglich an vermehrtem Ausfluss oder zähem Schleim, weiß oder mit Spuren von Blut. Es kann aber auch sein, dass Du den Abgang des Schleimpropfes gar nicht bewusst wahrnimmst. Ein weiterer Hinweis auf die bevorstehende Geburt ist das Platzen der Fruchtblase. Anders als im Film passiert das jedoch in den meisten Fällen nicht plötzlich und schwallartig, sondern vielmehr tröpfchenweise. Im Video erklärt LILLYDOO Hebamme Sissi, welche weiteren Anzeichen die Geburt haben kann und wann Du Dich auf dem Weg ins Krankenhaus machen solltest.

37. Schwangerschaftswoche: Entwicklung Deines Babys

Dein Baby wiegt in dieser Woche circa 3.000 Gramm und nimmt jeden Tag weitere 20 bis 50 Gramm zu. Die Fettschicht, die es jetzt aufbaut, hilft ihm nach der Geburt, seinen Wärmehaushalt außerhalb Deines Körpers selbstständig zu regulieren. Mit der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche gilt Dein Baby nun außerdem als reif. Die Entwicklung seiner Organe ist abgeschlossen und es hat die Lungenreife erreicht, sodass es, wenn es jetzt auf die Welt käme, nicht mehr als Frühchen gelten würde. In Vorbereitung auf die Geburt löst sich die schützende Käseschmiere immer mehr auf und Dein Baby verliert sein restliches Lanugohaar. Beides gelangt ins Fruchtwasser, wird von Deinem Baby aufgenommen und regt seine Darmtätigkeit weiter an. Nach der Geburt wird dann alles mit dem ersten Stuhlgang, dem sogenannten Mekonium, ausgeschieden. Viele Babys haben nun auch schon einen Haarschopf auf dem Kopf, der bis zur Geburt bereits 2,5 Zentimeter lang sein kann. Die Haarfarbe, mit der es zur Welt kommt, kann sich nach der Geburt jedoch nochmal ändern, ebenso wie seine Augenfarbe, die sich erst unter dem Einfluss von Licht final entwickelt.

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Das ist jetzt wichtig

  • Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, nochmal zu überprüfen, ob Deine Kliniktasche auch alles Wichtige enthält. Stelle sie am besten schon gemeinsam mit dem Kindersitz für die erste Fahrt Deines kleinen Entdeckers neben der Tür bereit.

  • Wenn Du und Deine Partnerin/Dein Partner der Geburt mit Unruhe entgegenblickt, kann es helfen, die Strecke zum Krankenhaus bereits zu planen oder sogar probeweise einmal abzufahren. Auch die Telefonnummer der Klinik können Du oder Deine Partnerin/Dein Partner im Handy abspeichern, falls es schnell gehen muss und ihr Deine Ankunft ankündigen müsst.

  • Genieße auch in den letzten Zügen Deiner Schwangerschaft noch einmal eine entspannende Babybauchmassage. Sie kann nicht nur bei Rückenschmerzen und Verspannungen helfen, sondern gibt Dir und Deiner Partnerin/Deinem Partner die Gelegenheit, eine Verbindung zu eurem Baby aufzubauen.

Tipp von LILLYDOO Hebamme Sissi

Dass Dein Baby ab dieser Woche nicht mehr als Frühchen gilt, ist ein wichtiger Meilenstein, dem Du sicher schon entgegengefiebert hast. Die meisten Babys kommen zwischen dieser und der 42. Schwangerschaftswoche zur Welt – dass die Geburt genau zum errechneten Termin beginnt, ist hingegen eher die Ausnahme. Mach Dir deshalb keine Gedanken, wenn Du in dieser Woche noch keine Vorzeichen für die Geburt spürst.

Häufig gestellte Fragen

In der 37. SSW wiegt das Baby circa 3.000 Gramm und nimmt täglich weitere 20 bis 50 Gramm zu. Die schützende Käseschmiere löst sich auf und sein restliches Lanugohaar fällt aus. Beides wird über das Fruchtwasser vom Baby aufgenommen und nach der Geburt als sogenanntes Mekonium ausgeschieden. Bei der Schwangeren kann es nun immer mehr zu Unruhe vor der bevorstehenden Geburt kommen. Unregelmäßiges Anspannen des Bauches, Ziehen im Rücken oder der Leistengegend sind jedoch meist erst die Senkwehen, durch die das Baby jetzt tiefer ins Becken rutscht.

Mit der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche ist das Baby offiziell kein Frühchen mehr. Seine Organe sind vollständig entwickelt und seine Lunge gereift. Alle Kinder, die zwischen der 37. und 40. SSW geboren werden, gelten als reif und termingerecht.

Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass es bald losgeht. Dazu gehört der Abgang des Schleimpfropfes, der sich löst, wenn sich der Muttermund öffnet. Einige Frauen bemerken vermehrt Ausfluss oder zähen, weißen (blutigen) Schleim, andere gar nichts. Ein weiterer Hinweis ist das Platzen der Fruchtblase, was selten schwallartig und oft tröpfchenweise passiert. Auch ein dringender Nestbautrieb (in der Nacht) kann darauf hindeuten, dass die Geburt bevorsteht. In der Regel dauert es dann aber noch mehrere Stunden, bis es Zeit ist, in Richtung Krankenhaus aufzubrechen.

Mit der 37. Schwangerschaftswoche beginnt der 10. und letzte Schwangerschaftsmonat.

Mit unserem Schwangerschaftskalender wollen wir Dich durch diese aufregende Zeit begleiten und Dir relevante Informationen liefern, die auch im Austausch mit unseren LILLYDOO Expertinnen/Experten entstehen. Dennoch können die hier aufgeführten Ratschläge nie die persönliche Beratung durch Deine Ärztin/Deinen Arzt oder Deine Hebamme ersetzen. Wende Dich bei Fragen und für eine professionelle Betreuung deshalb immer an Dein medizinisches Fachpersonal.

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