So wickelst Du Dein Baby schnell, gründlich und liebevoll

1. So oft musst Du Dein Baby wickeln

In einer Windel herrscht ein feuchtwarmes Klima, in dem sich der Po Deines Babys leider schnell entzünden kann. Deshalb ist es wichtig, das Kind regelmäßig zu wickeln.
Ein Neugeborenes muss durchschnittlich sechs- bis zehnmal pro Tag gewickelt werden. Später benötigen Kinder nur noch rund vier- bis sechsmal pro Tag eine frische Windel. Grundsätzlich solltest Du immer dann wickeln, wenn die Windel voll ist. Manche Kinder signalisieren durch Schreien oder Schimpfen, dass es mal wieder an der Zeit ist. Bei anderen Kindern gibt nur der Geruchstest Sicherheit.
Wann die beste Zeit ist, ein Baby zu wickeln, ist auch nicht immer gleich. Viele Babys machen während des Trinkens in die Windel, manche danach. Deshalb nutzen einige Mütter die Pause beim Wechseln der Brustseite, um das Kind frischzumachen. Andere wickeln erst nach der Mahlzeit.
Sicher weißt Du nach einigen Wochen automatisch, wann und wie oft Du Dein Baby wickeln musst.

2. Wann Du nachts wickeln solltest

Schlaf ist nicht nur für Dein Baby, sondern auch für Dich extrem wichtig. Deshalb solltest Du Dein Baby nachts nur dann wickeln, wenn Du sicher bist, dass seine Windel voll ist. Nach dem Stuhlgang und bei nasser Kleidung ist nächtliches Wickeln Pflicht. Ist nur Urin in der Windel, solltest Du nur wickeln, wenn Dein Baby unter einem wunden Po leidet. Eine dünne Schicht Wundcreme schützt den Babypo in der Nacht. Verzichte beim nächtlichen Wickeln auf grelles Licht und sorge für eine behagliche Atmosphäre, in der Dein Baby schnell wieder einschläft.


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3. Worauf Du beim Windelinhalt achten solltest

Eltern unterhalten sich liebend gern über den Stuhlgang ihres Säuglings. Wie der Stuhlgang aussieht, welche Konsistenz er hat und wie er riecht, hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie z.B. der Nahrung, dem Gesundheitszustand und der Flüssigkeitszufuhr. Bei Babys die voll gestillt werden ist dünnflüssiger, wässriger Stuhl mit kleinen Bröckchen zu Anfang etwas ganz normales. Mit der Zeit wird sich der Stuhlgang langsam formieren, gelblich und breiig werden. Bekommt Dein Säugling die Flasche ist der Stuhlgang schnell formiert und etwas fester.
Während grüner Stuhlgang beim Säugling in der Regel völlig harmlos ist, solltest Du andere Signale ernster nehmen:
Hatte Dein Kind mehrmals hintereinander wässrigen Stuhlgang, solltest Du einmal mit Deiner Hebamme klären, ob ein Infekt vorliegen könnte und ein Arztbesuch notwendig ist. Auch bei sehr dunklem Urin und Blut im Stuhl kann Dir Deine Hebamme ein guter Ratgeber sein.

4. So entsorgst Du Deine Windeln richtig

In jedem Mehrfamilienhaus kommt es früher oder später zu Diskussionen, weil die Mülltonne zu klein ist, um den Windelmüll zu fassen und die vollen Windeln fürchterlich stinken. Windeleimer mit Folienkassetten, in welchen die Windeln geruchssicher eingepackt werden, sind vor allem dann gut, wenn der Weg zur Hausmülltonne weit ist. Preisgünstiger ist es, wenn Du die Windel in einen Wegwerfbeutel packst, den Du gut verknotest, bevor Du ihn entsorgst. Je nachdem, wie viel Geld Du investieren möchtest, erhältst Du einfache Windeleimer mit Deckel oder ausgeklügelte Modelle mit Belüftungssystem.

5. Erste Hilfe, wenn Dein Baby beim Wickeln schreit

Dein Baby schreit beim Wickeln und treibt Dich in die Verzweiflung? Vielleicht friert Dein Kind oder liegt auf dem Wickeltisch nicht bequem. Eine Spieluhr, Mobile und Lampen, die Farben und Motive an die Decke projizieren, lenken Dein Baby ab. Oder sing Deinem Baby ein Lied vor. Auch wenn Du selbst das Gefühl hast, nicht gut singen zu können, findet Dein Baby Deine Stimme garantiert am allerschönsten. Auch kannst Du Dein Kind kurz liebevoll tröstend auf den Arm nehmen. Falls gar nichts hilft, beeile Dich beim Wickeln und tröste Dich damit, dass auch das Schreien auf dem Wickeltisch höchstwahrscheinlich nur eine Phase ist, die ganz sicher irgendwann überstanden sein wird.


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6. Junge oder Mädchen? Diese Unterschiede gibt es beim Wickeln

Jungen und Mädchen sehen nicht nur unterschiedlich aus, es gibt auch beim Wickeln einige Unterschiede zu beachten. Um Jungs richtig zu wickeln, musst Du den Penis nur abwischen und die Falte an der Vorhaut sowie die Falten am Hodensack reinigen. Die Vorhaut selbst solltest Du im ersten Lebensjahr nicht zurückschieben. Die Penisspitze sollte immer nach unten zeigen, damit die Windel nicht ausläuft.
Ein Mädchen wischst Du immer von der Scheide zum Po hin ab, damit keine Darmbakterien in die Scheide eindringen können. Die Schamlippen säuberst Du außen und befreist sie mit einem weichen Tuch von dem Smegma, welches sich nach einiger Zeit aus der Käseschmiere bildet.

7. Im Bad wickeln

Eine Wärmelampe sorgt über dem Wickeltisch für eine behagliche Temperatur. Wenn Du Dir diese Anschaffung und die daraus resultierenden Stromkosten sparen möchtest, kannst Du Dein Baby auch im Badezimmer wickeln. Hier herrscht ohnehin oft die zum Wickeln empfohlene Temperatur von rund 22-25 Grad. Außerdem sind Waschbecken und Badewanne in Reichweite, falls beim Säubern Waschlappen und Feuchttücher mal nicht ausreichen.


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8. Schütze Dein Baby vor Stürzen

Jede Mutter hat Angst davor, dass ihrem Baby etwas zustoßen könnte. Dennoch wird die Sturzgefahr beim Wickeln oft unterschätzt. Gewöhne Dir von Anfang an an, das Kind immer mit einer Hand festzuhalten. Du glaubst gar nicht, wie schnell selbst Neugeborene auf dem Wickeltisch eine unverhoffte Bewegung machen, die sie stürzen lässt.

9. Luft am Po macht Babys froh

Gib Deinem Kind immer mal wieder die Gelegenheit für einige Minuten nackt zu strampeln. So trocknet der nach dem Säubern feuchte Po in Windeseile und Du beugst Rötungen durch Entzündungen effizient vor. Dein Baby wird die Bewegungsfreiheit und die Luft am Po garantiert lieben.

10. So sieht der ideale Wickelplatz aus

Entscheide Dich für einen warmen und festen Wickelplatz in der Wohnung, an dem Du Dein Baby rückenschonend wickeln kannst und alle wichtigen Utensilien immer griffbereit hast. Eine schadstofffreie Wickelunterlage mit erhöhten Seitenteilen und einem hautfreundlichen Bezug sorgt dafür, dass Dein Kind sicher und bequem liegt. Eine Wandleuchte gibt Dir ausreichend Licht zum Wickeln, ohne das Baby zu blenden. Überprüfe regelmäßig, dass keine spitzen oder gefährlichen Gegenstände, Steckdosen oder Kabel in Reichweite Deines Babys liegen.

Auch wenn nicht immer alles perfekt klappt, das Wichtigste ist, dass Du und Dein Baby die gemeinsame Auszeit beim Wickeln genießen.
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