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Babyalltag Path 2 Created with Sketch. Auszeit nehmen vom Babyalltag
Auszeit nehmen vom Babyalltag

Auszeit nehmen vom Babyalltag

Warum babyfreie Zeit wichtig ist und wie Du sie Dir einräumen kannst

Als Neugeborenes fordert Dein Baby Deine gesamte Aufmerksamkeit und auch für Dich ist es wahrscheinlich nur schwer vorstellbar, von der Seite Deines Lieblings zu weichen. Doch irgendwann sehnst Du Dich vielleicht danach, wieder mal in Ruhe alte Freunde zu treffen, ohne dass sich die Gespräche ausschließlich um Themen wie KiTa-Plätze und Erziehungsfragen drehen. Dann ist es an der Zeit, Dir mal wieder eine Auszeit nur für Dich – ohne Dein Baby – zu gönnen. In diesem Artikel erfährst Du, warum das so wichtig ist und wie Du es schaffst, Dir im Babyalltag kleine Freiräume zu schaffen.

Wieso ist babyfreie Zeit so wichtig?

Elternsein bedeutet eine große Umstellung: Auf einmal stehen nicht mehr Deine eigenen, sondern die Bedürfnisse Deines Babys im Mittelpunkt. Dein Alltag ist von viele neuen Pflichten geprägt und manches, das vorher in Deinem Leben selbstverständlich war, scheint plötzlich nebensächlich. Zwischen Füttern, Wickeln und Babyschwimmen wird ein spontanes Treffen mit Freunden oder das Pflegen der eigenen Hobbies zur Herausforderung. So schön die neue Rolle als Mama oder Papa auch ist: sie bedeutet nicht, dass Du mit der Geburt Deines Babys all Deine persönlichen Bedürfnisse hintenanstellen musst. Manche Eltern bekommen ein schlechtes Gewissen beim Gedanken daran, ihr Baby vermeintlich allein zu lassen. Doch Dir zwischendurch Zeit für Dich zu nehmen, macht Dich nicht zu einer schlechten Mutter oder einem schlechten Vater. Im Gegenteil, die Zeit ohne Baby, in der Du auf niemanden außer Dich selbst achten musst, ist wichtig, um Abstand vom hektischen Alltag zu gewinnen und Kraft zu tanken. Regelmäßige Auszeiten helfen, Dich daran zu erinnern, dass Du nicht nur Elternteil, sondern auch eine Person mit eigenen Interessen und Bedürfnissen bist. Egal ob Du Deinem Lieblingshobby nachgehst, Dich in Ruhe mit einer guten Freundin/einem guten Freund triffst oder die Zeit nutzt, um etwas wohlverdienten Schlaf nachzuholen: Danach wird es Dir leichter fallen, Dich den täglichen Herausforderungen des Babyalltags zu stellen. Auch Dein Baby profitiert davon, wenn Du wieder fit und entspannt bist.

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Wie schaffe ich mir Auszeiten?

Elternsein ist ein Rund-um-die-Uhr-Job, bei dem Du immer gefordert bist. Sich trotzdem regelmäßig babyfreie Zeiten einzuplanen, scheint da manchmal ein Ding der Unmöglichkeit. Höre auf Dich selbst und versuche herauszufinden, wann und in welcher Form Dir Zeit für Dich besonders guttut. Denn auch, wenn es nicht immer leicht ist und einigen organisatorischen Aufwand erfordert, gibt es Wege, Dir kleine Auszeiten im Alltag einzuräumen. Die folgenden Tipps können Dir dabei helfen:

  • Nimm Dir Zeit zum Durchatmen
    Wenn Du merkst, dass Du dringend einen Moment für Dich brauchst, kann es schon helfen, für fünf Minuten das Zimmer zu verlassen und in Dich zu gehen. Die Konzentration auf bewusstes Ein- und Ausatmen lässt Dich dabei zur Ruhe kommen und Du kannst Dich der Situation danach wieder gestärkt stellen.
  • Teile Dir die Betreuungszeit mit Deiner Partnerin/Deinem Partner auf
    Ob Du abends in Ruhe ein Bad nimmst während ihr beide zuhause seid oder jeder von euch einen Abend die Woche komplett kinderfrei hat: Plane gemeinsam mit Deiner Partnerin/Deinem Partner bewusst ein, wann der eine seine volle Aufmerksamkeit eurem Baby widmet während der andere sich zurückziehen kann. So könnt ihr euch gegenseitig zeigen, dass ihr ein starkes Team seid und euch aufeinander verlassen könnt.
  • Nutze die gemeinsame Zeit mit Deiner Partnerin/Deinem Partner
    Auch wenn Du und Deine Partnerin/Dein Partner jetzt Eltern seid: Ihr seid auch noch ein Paar, und das sollte nicht zu kurz kommen. Egal ob es die tägliche gemeinsame Kaffeepause oder ein regelmäßiger Abend nur für euch beide ist: Schafft euch feste Rituale als Pausen vom Alltag, auf die ihr euch freuen könnt. Nutzt die Zeit zu zweit ganz bewusst für Gespräche, die sich nicht um euer Baby, sondern um andere Dinge drehen, die euch bewegen.
  • Lass den Haushalt links liegen
    Auch wenn es schwerfällt: Versuche, während Deiner babyfreien Zeit einfach mal die Wäscheberge auszublenden, die sich noch in der Ecke türmen. Es geht schließlich nicht darum, die Zeit möglichst effektiv zu nutzen, sondern sie ausschließlich Dir selbst zu widmen. Das hast Du dir verdient.
  • Nimm Dir Hilfe
    Die Oma hat schon zum dritten Mal gefragt, wann sie ihren Enkel das nächste Mal sieht? Super, dann wird sie sich über einen ganzen Nachmittag mit Deinem kleinen Entdecker bestimmt genauso freuen wie Du über die unerwartete Auszeit. Schließlich weißt Du Dein Baby in den besten Händen und kannst so wirklich die Gedanken schweifen lassen. Aber auch der Besuch einer guten Freundin kann Anlass für eine Mini-Auszeit sein: Vielleicht hat sie Lust, eine Runde mit Deinem Baby um den Block zu drehen, während Du in aller Ruhe eine ausgiebige Dusche genießen kannst.
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Ab wann kann ich mir Auszeiten nehmen?

In den ersten Monaten ist das Bedürfnis nach Nähe bei Deinem Baby besonders stark ausgeprägt. Auch Dir wird der Gedanke, von ihm getrennt zu sein, wahrscheinlich zunächst schwerfallen. Daher sollten in der ersten Zeit, wenn möglich, nur nahestehende Vertrauenspersonen die Betreuung übernehmen. Wenn Du stillst, kann auch das ein Grund sein, warum längere Auszeiten zu Beginn nur schwer einzuplanen sind. In dieser Zeit können schon ein ruhiges Bad oder das Ausschlafen am Wochenende, während sich Deine Partnerin/Deinem Partner eurem Baby widmet, eine willkommene Auszeit bedeuten. Grundsätzlich gilt: länger babyfrei kannst Du Dir nehmen, wenn Du und Dein kleiner Entdecker euch beide dazu bereit fühlt. Der richtige Zeitpunkt ist für jedes Elternteil ein anderer und Du bist niemandem Rechenschaft schuldig. Für die Zeit, die ihr getrennt voneinander verbringt, gilt außerdem: Weißt Du Deinen kleinen Entdecker in guten und verlässlichen Händen, fällt es Dir leichter abzuschalten und die freie Zeit auch wirklich zu genießen. Dein Kind sollte die Betreuungsperson bereits kennen und ihr vertrauen. Mehr über die erste Trennung von Deinem kleinen Entdecker erfährst Du in unserem Artikel „Das Baby loslassen lernen: Trennungsschmerz bei Eltern“. Und wenn es beim ersten Versuch nicht klappt: Versuche es einfach einige Zeit später nochmal, dann kann alles schon ganz anders aussehen.

Wie auch immer Du Deine Auszeiten nutzt – Hauptsache, Du tust Dir etwas Gutes. Auf eines kannst Du Dich in jedem Fall freuen: Das tolle Gefühl, Deinen kleinen Entdecker wieder in die Arme zu schließen und die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten.